Fußball
Schicksalsschläge werfen Pekerman zurück

Jose Pekerman lässt sein Amt als argentinischer Nationaltrainer vorübergehend ruhen. Nach dem Tod seines Bruders und der Entführung dessen Sohnes will sich Pekerman mit aller Konzentration seiner Familie widmen.

Privat durchlebt Argentiniens Nationalcoach Jose Pekerman schwere Zeiten: Verschiedene Schicksalsschläge haben ihn nun dazu veranlasst, sein Amt vorübergehend ruhen zu lassen. Wenige Stunden vor dem Herztod von Pekermans Bruder Luis war dessen Sohn Christian von drei unbekannten Tätern entführt worden. Vorläufig will sich Pekerman voll und ganz seiner Familie widmen.

Der 55-Jährige sitzt seit September 2004 bei den Südamerikanern auf der Bank und führte die "Gauchos" zuletzt beim "Confed Cup" in Deutschland ins Finale gegen Weltmeister Brasilien (1:4). Unter seiner Regie hatte sich die "Seleccion" zuvor als erste Mannschaft aus Südamerika für die WM-Endrunde 2006 in Deutschland qualifiziert. Vor seinem Amtsantritt war Pekerman Junioren-Coach beim argentinischen Verband und mit dem Nachwuchs 1995, 1997 sowie 2001 bei U20-Weltmeisterschaften erfolgreich.

Tragödie um Nachwuchstorwart

Schon kurz vor der Tragödie in seiner Familie hatte Pekerman einen menschlichen Verlust verkraften müssen. Während des Konföderationen-Pokals erlag Argentiniens U17-Nationaltorwart Emiliano Molina, den der Coach aus seiner Zeit als Nachwuchstrainer kannte, den Folgen eines Verkehrsunfalls. In bewegenden Worten war Pekerman nach dem "Confed Cup-"Halbfinale in Hannover gegen Mexiko vor die Presse getreten und hatte seine Trauer um den Teenager zum Ausdruck gebracht.

© SID

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%