Schiedsrichter erklärt Rücktritt
Poll pfeift nicht mehr auf internationaler Ebene

Die Kritik ist an WM-Schiedsrichter Graham Poll nicht spurlos vorübergegangen. Der 43-jährige Engländer erklärte am Donnerstag seine internationale Karriere für beendet.

Spiele bei Welt- oder Europameisterschaften wird der englische Schiedsrichter Graham Poll in Zukunft nicht mehr pfeifen. Nach der harschen Kritik an seiner Person beendete der 43-Jährige seine internationale Karriere. "Der Schiedsrichter muss die Verantwortung übernehmen für sein Handeln auf dem Platz. Also muss ich sagen: bis hierhin und nicht weiter", sagte der Brite in einem Interview mit den Sky Sports News.

Poll war am Mittwoch von der Schiedsrichter-Kommission des Weltverbandes Fifa wie 13 Kollegen für den Rest des Turniers gestrichen worden, nachdem er im Vorrunden-Spiel zwischen Kroatien und Australien (2:2) dem kroatischen Bundesliga-Profi Josip Simunic (Hertha BSC Berlin) dreimal die Gelbe Karte gezeigt hatte.

"Das war ein Fehler. Darüber muss man gar nicht diskutieren. Und es hat auch nichts damit zu tun, dass ich durch die neuen Richtlinien der Fifa angehalten war, anders zu pfeifen als in der Premier League", sagte Poll, der hinsichtlich des Alters noch zwei Jahre auf internationalem Niveau pfeifen dürfte.

© SID

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