Schiedsrichter Michel
Der Spezialist für deutsch-argentinische Duelle

Am kommenden Freitag leitet Lubos Michel das Viertelfinale zwischen Deutschland und Argentinien. Der Slowake ist ein Spezialist, was das brisante Duell angeht - Michel pfiff auch schon das letzte Aufeinandertreffen.

In Lubos Michel pfeift genau der richtige Mann das Viertelfinale zwischen Deutschland und Argentinien am kommenden Freitag. Der Slowake leitete auch das letzte Aufeinandertreffen des WM-Gastgebers mit den Südamerikanern und weiß um die Brisanz dieses Duells.

Vielleicht ist Michel aus Sicht des Weltverbandes Fifa für das Spiel in Berlin prädestiniert, weil er beim 2:2 (1:1) am 21. Juni 2005 in der Gruppenphase des Konföderationen-Cups in Nürnberg ohne Platzverweis ausgekommen war und mit sechs ausgesprochenen Verwarnungen (vier für das deutsche Team) noch im durchschnittlichen Bereich lag.

Zwei Platzverweise in drei Spielen

Bei der laufenden Endrunde griff Michel, der von seinen Landsleuten Roman Slysko und Martin Balko an der Linie unterstützt wird, allerdings schon häufiger zur Brusttasche. Dreimal war der Unparteiische bisher im Einsatz, zuletzt im Achtelfinale zwischen Brasilien und Ghana (3:0), und verteilte dabei 21 Gelbe und zwei Gelb-Rote Karten.

Obwohl der 38 Jahre alte Manager zu den jüngeren WM-Referees zählt, verfügt er bereits über große Turnier-Erfahrung. Der Hobby-Historiker, der 1995 sein erstes internationales Spiel pfiff, war neben dem Konföderationen-Cup bereits bei der WM vor vier Jahren und der EM 2004 im Einsatz.

© SID

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