Schiedsrichter
Övrebö freut sich auf Einsatz im Deutschland-Spiel

Der norwegische Unparteiische Tom Henning Övrebö pfeift das Spiel der DFB-Elf gegen Polen. "Er ist glücklich, dieses Spiel leiten zu dürfen", sagte Schiedsrichterchef Pedersen.

Wie die deutschen und polnischen Spieler verspürt auch der norwegische Schiedsrichter Tom Henning Övrebö bereits Vorfreude auf seinen Einsatz beim EM-Auftakt der deutschen Elf am Sonntag gegen Polen in Klagenfurt (20.45 Uhr/live im ZDF). "Ich habe mit ihm gesprochen, und er hat mir gesagt, dass er sehr glücklich darüber ist, dieses Spiel leiten zu dürfen", sagte der Schiedsrichterchef des norwegischen Verbandes NFF, Rune Pedersen.

Övrebö hatte sich vor wenigen Tagen gegenüber der norwegischen Tageszeitung Verdens Gang allgemein über seine Berufung für die EM geäußert und vom "Höhepunkt meiner Karriere" gesprochen. "Es ist nur wenigen Schiedsrichtern vergönnt, bei einem so großen Ereignis pfeifen zu dürfen. Es motiviert und befriedigt mich sehr, dass ich dabei bin. Ich sehe das als Herausforderung und freue mich darauf."

Der 41-Jährige hat aber auch großen Respekt vor seiner Aufgabe. "Es ist brutal und gnadenlos, ähnlich der Situation eines Torhüters. Wenn du Fehler machst, bist du schnell draußen. Es ist ein schmaler Grat zwischen Himmel und Hölle", sagte er.

Der bisherige Höhepunkt in Övrebös Laufbahn war die Leitung des Endspiels der U21-Europameisterschaft in der Schweiz zwischen Tschechien und Frankreich (3:1) vor sechs Jahren. Er fährt gerne Ski, spielt Wasserball und gilt als Bücher-Freak. Seit 1994 steht der Osloer auf der Liste des Weltverbands Fifa.

© SID

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