Fußball
Schiedsrichterskandal kostet CBF viel Geld

Der Schiedsrichterskandal im brasilianischen Fußball kommt den nationalen Verband teuer zu stehen. Der CBF übernimmt sämtliche Kosten für die Wiederholung der elf manipulierten Meisterschaftsspiele.

Die Wiederholungsspiele im Rahmen des brasilianischen Fußball-Skandals werden für den nationalen Verband ein teurer Spaß. Der CBF übernimmt sämtliche Kosten für die erneute Austragung der elf manipulierten Meisterschaftsspiele. Der finanzielle Aufwand übersteigt dabei durch die Übernahme der zum Teil weiten Anreisen der Gäste-Teams sowie Unterbringung und Spesen weit jene umgerechnet 180 000 Euro, die beim CBF bei den erstmaligen Austragungen der Partien durch die obligatorischen Kosten für die Schiedsrichter und Dopingkontrollen angefallen waren. Im Fall der Partie FC Sao Paulo gegen Corinthians Sao Paulo muss sogar das städtische Morumbi-Stadion angemietet werden.

Unterdessen wies Brasiliens oberster Sportgerichtshof Stjd Einsprüche von fünf Klubs ab, die eine Einzelfall-Überprüfung der Punktabzüge aus ihren annullierten Begegnungen gefordert hatten. Hintergrund des Verfahrens waren Angaben des Schiedsrichters Edilson Carvalho, der in manchen der elf zur Manipulation ausgesuchten Spiele aufgrund des Spielverlaufs keine vorsätzlich regelwidrigen Entscheidungen getroffen haben will.

© SID

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