Schiri Markus Merk: Der Pfiffikus

Schiri Markus Merk
Der Pfiffikus

Nach seiner Pfeife tanzen alle. Ob sie Zidane heißen oder Ronaldinho. Auf dem Fußballplatz sind alle gleich. Wer gegen die Regeln verstößt, der wird bestraft.

HB FRANKFURT. Dabei macht Markus Merk keinen Unterschied zwischen dilettierenden Rumpelfüßlern und genialen Technikern. Ob Blutgrätsche oder verbaler Rundumschlag, Fouls kommen bei Merk nicht gut an.

Das werden die Kicker auch bei der Weltmeisterschaft zu spüren bekommen, bei der Schiri Merk mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit seinen pfiffigen Beitrag leisten wird. Ganz amtlich ist seine Teilnahme zwar noch nicht, aber am Weltschiedsrichter des Jahres 2005 werden die Verantwortlichen bei DFB und Fifa nicht vorbeidribbeln können. Was Merk besonders stolz macht, ist die Tatsache, dass er jetzt zum zweiten Mal hintereinander geehrt wurde.

Doch die erste Wahl zum Weltschiedsrichter des Jahres 2004 ist ihm in besonderer Erinnerung geblieben. "Bei dieser Wahl war Pierluigi Collina noch aktiv. Dass ich ihn überrunden konnte, hat mich sehr gefreut", sagt er.

Denn damit hatte Merk nicht gerechnet. "Ich dachte, dass ich gegen dessen Ausstrahlung nicht ankomme."

Er konnte aber doch. Der Mann mit dem sachlichen Kurzhaarschnitt aus Kaiserslautern machte das Rennen gegen seinen temperamentvollen italienischen Rivalen mit der weltberühmten Glatze.

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