Schulter ausgekugelt
WM-Aus für Schweizer Senderos

Die Nationalmannschaft der Schweiz muss im weiteren WM-Verlauf auf Abwehrspieler Philippe Senderos verzichten. Der 21-Jährige hatte sich die Schulter ausgekugelt und muss zwei Wochen pausieren.

Schock für die Schweizer Nationalmannschaft bei der WM: Abwehrspieler Philippe Senderos steht den Eidgenossen wegen einer ausgekugelten Schulter nicht mehr zur Verfügung und muss zwei Wochen pausieren.

Das bestätigte Medienchef Pierre Benoit am Samstagmittag auf Anfrage. Das Schweizer Team, das erstmals seit der WM 1994 in den USA wieder die Runde der letzten 16 erreicht hatte, kann laut Fifa-Statuten keinen Spieler mehr nachnominieren.

Senderos musste ausgewechselt werden

Die Verletzung hatte sich der 21-jährige Senderos am Freitag in der abschließenden Vorrundenpartie der Eidgenossen gegen Südkorea (2:0) in Hannover zugezogen. Der Innenverteidiger vom 13-maligen englischen Meister Arsenal London war unmittelbar danach in der 53. Minute ausgewechselt worden.

"Philippe hat sich die Schulter bei einem Dreikampf mit zwei Südkoreanern ausgekugelt. Derzeit steht noch nicht fest, ob er operiert werden muss oder nicht", sagte Benoit am Samstag. Zudem ist noch nicht entschieden, wann Senderos aus dem Mannschaftsquartier der Schweizer abreisen wird, die direkt aus Hannover nach Köln reisten. Dort steht am Montag das Achtelfinale gegen die Ukraine an (21.00 Uhr).

Auch der Schweizer Coach Jakob Kuhn war nach der Hiobsbotschaft geschockt. "Ich bedaure den Ausfall von Philippe natürlich sehr. Aber wir haben starke Ersatzspieler wie Johan Djourou, die jetzt in die Bresche springen müssen", meinte Kuhn. Der erst 19-jährige Djourou hatten seinen Londoner Vereinskollegen Senderos nach dessen Auswechslung in der Partie gegen Südkorea sehr gut vertreten.

© SID

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