Schweinsteiger bei United vorgestellt
Schweini gehabt

Pünktlich zur Marketing-Reise von Manchester United durch die USA hat der Klub Bastian Schweinsteiger als Neuzugang präsentiert. Die Engländer zahlen dem Spieler ein Rekordgehalt – und profitieren nicht nur sportlich.
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DüsseldorfAusgerechnet in Seattle wurde Bastian Schweinsteiger vorgestellt. Im, nach wie vor, fußballerischen Entwicklungsland USA präsentierte der englische Rekordmeister Manchester United den bedeutendsten Neuzugang dieser Transferperiode. Ausgerechnet, denn für United geht es, ähnlich wie beim FC Bayern München bei seiner China-Reise, um die Erschließung neuer Absatzmärkte. Das Wirtschaftliche steht in diesem Falle vor dem Sportlichen.

Und das Wirtschaftliche, es läuft in Manchester. Jüngst kürte das US-Magazin „Forbes“ United zum fünftwertvollsten Sportklub der Welt. Im Fußball müssen sich die Engländer nur Real Madrid und dem FC Barcelona geschlagen geben. Erst auf Rang elf folgt der FC Bayern München. Manchester war für Schweinsteiger also eine der wenigen Steigerungsmöglichkeiten zu seinem Stammverein.

3,1 Milliarden Dollar ist der Verein demnach wert, die ideelle Marke mit einberechnet. Und das, obwohl die „Red Devils“ sportlich seit Jahren kein Land mehr sehen. In der Premier League zuletzt auf den Plätzen vier und sieben gelandet, in der Champions League erst nicht dabei, dann wiederholt nicht unter den letzten vier – fußballerisch bleibt Manchester hinter den eigenen Erwartungen weit zurück.

Das soll Bastian Schweinsteiger nach Möglichkeit ändern. Er soll im zentralen Mittelfeld für Schwung, Übersicht, Kampfstärke und vor allem Struktur sorgen. Ein schnörkelloser Spieler mit hartem Schuss und Nehmerqualitäten: „Schweini“ ist der Prototyp eines britischen Publikumslieblings. Bisher ist der Wechsel eine Gewinnsituation für alle Seiten. In erster Linie für Bastian Schweinsteiger selbst.

Der Nationalspieler darf sich, wie der britische „Daily Star“ nun berichtete, pro Jahr über umgerechnet 14 Millionen Euro Gehalt freuen. Damit ist der Bayer der bestverdienende Mittelfeldspieler der Premier League. Und steigert damit seinen Verdienst um etwa 40 Prozent gegenüber dem Salär beim FC Bayern. Lahm und Ribéry kommen auf, Anführungszeichen wären angebracht, lediglich zehn Millionen Euro. Lockruf des Geldes?

Kommentare zu " Schweinsteiger bei United vorgestellt: Schweini gehabt"

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  • Aus "SCHWEINI" wird nun

    PORKY solange er kein BOAR auf dem Platz ist...... !

  • "Schweini" hat 14 Millionen pro Jahr uned muss sich jetzt den Arsch aufreissen. Toll. Herzlichen Glückwunsch und lass dich mit Abfindung entlassen.

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