Fußball
Sechs Länder können WM-Ticket lösen

Im Qualifikations-Marathon zur Fußball-WM 2006 stehen die ersten Entscheidungen an. Mit Brasilien, Ex-Champion Argentinien sowie den Asien-Vertretern Japan, Südkorea, Iran und Saudi-Arabien können gleich sechs Teams die ersten Tickets nach Deutschland lösen.

dpa HAMBURG. Im Qualifikations-Marathon zur Fußball-WM 2006 stehen die ersten Entscheidungen an. Mit Brasilien, Ex-Champion Argentinien sowie den Asien-Vertretern Japan, Südkorea, Iran und Saudi-Arabien können gleich sechs Teams die ersten Tickets nach Deutschland lösen.

Dagegen kämpft Europameister Griechenland elf Monate vor dem Eröffnungsspiel um seine letzte Chance, die Endrunde (9. Juni bis 9. Juli 2006) auf direktem Wege zu erreichen.

"Ein Entscheidungsspiel steht bevor. Wenn wir noch Platz eins erreichen wollen, gibt es kein anderes Ergebnis als den Sieg", trichterte Trainer Otto Rehhagel seinen Mannen vor dem wichtigen Duell mit der schon um fünf Punkte enteilten Ukraine am 8. Juni ein. Er forderte die 33 000 erwarteten Zuschauer in Piräus auf, seine Jungs "von Anfang bis Ende" zu unterstützen. "Wir müssen gewinnen. Nur dann können wir optimistisch in die Zukunft schauen", betonte auch Torjäger Angelos Charisteas.

Gelingt der erforderliche "Dreier" nicht, wäre für die Griechen (15 Punkte) selbst der zur Relegation berechtigende zweite Rang hinter der Ukraine (20) ernsthaft in Gefahr. Dann wäre Erzrivale Türkei (13) mit einem Sieg beim punktlosen Letzten Kasachstan wieder im Rennen. "Wir müssen mit Pathos angreifen und ein schnelles Tor machen", fordert deshalb Rehhagel, der bei seinen Akteuren nach der langen Saison allerdings Verschleißerscheinungen feststellte. Doch das lässt der Coach nicht gelten: "Meine Jungs haben immer, wenn es erforderlich war, 100 Prozent Leistung gebracht", meinte Rehhagel. Schmunzelnd fügte er hinzu, dass man vom Fußball spielen nicht kaputt sein kann: "Ich bin müde, wenn ich durchfeiere und Bouzouki tanze."

Die griechischen Medien sehen es genauso: "Müdigkeit gibt es im Fußball nicht", schrieb "Eleftherotypia". Andere Blätter ermunterten die Hellenen im "Endspiel der Gruppe 2" zum Angriff auf Biegen und Brechen. "Nur Mut - Jetzt ist der große Moment", titelte "Athlitiki" in großen Lettern. "Die Stunde der Tore hat geschlagen," glaubt "Sportime" und meinte: "Wir vertrauen Otto."

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