Sehenswertes in Kaiserslautern
TOURISMUS-TIPPS: Großstadtleben mitten im Grünen

Kaiserslautern liegt direkt an den dichten Wäldern des Biosphärenreservats Pfälzerwald. Es ist nicht nur mit den Roten Teufeln vom Betzenberg eine Fußballhochburg, sondern die zweitgrößte Stadt der Pfalz mit lebendiger Kultur- und Kneipenszene.

TIPP 1: Rathaus

Markanter Blickfang und Wahrzeichen aus Stahlbeton ist das 84 Meter hohe, 24-stöckige Rathaus. Das Panoramarestaurant im 21. Stock eröffnet weite Ausblicke über die Stadt und den Pfälzerwald. Ganz nah ist die moderne Glasfassade des Pfalztheaters gegenüber am Willy-Brandt-Platz.

Um das Rathaus und das Casimirschloss sind noch einige Buckelquader des Fundaments der Kaiserpfalz und Reste der mittelalterlichen Burgmauern erhalten. Schautafeln informieren über die Funde. Die Kaiserpfalz ließ der Staufer Friedrich I. Barbarossa 1152 errichten. Ihm gefiel die günstige Lage der Stadt mit ihrer sechstausendjährigen Siedlungsgeschichte. Die Festung sollte die Handelsstraße von Paris nach Mainz und Worms schützen. Barbarossa residierte auch selbst immer wieder einige Zeit in der Burg. Wer an einer Stadtführung oder einer Besichtigung des Casimirschlosses teilnimmt (mehrere Termine im Monat, Anmeldung bei der Tourist Information im Rathaus), kann durch die Fluchtgänge aus der Stauferzeit schreiten.

TIPP 2: Casimirschloss

Den Bauherrn dieses verfallenen Renaissanceschlosses kennt jeder - wenn auch meist, ohne es zu wissen. Johann Casimir ist der "Jäger aus Kurpfalz" im Kinderlied. Als Pfalzgraf genoss er das Privileg, überall zu jagen, wo er wollte. Die Schlossruinen wurden 1935 überdacht und dienen heute der Stadt als Casimirsaal für offizielle Empfänge.

TIPP 3: Fruchthalle

Wie ein italienischer Palazzo sieht die Fruchthalle aus, die zwischen 1843 und 1846 im nachempfundenen Renaissance-Stil erbaut wurde. Mit ihr schlugen die Stadtväter zwei Fliegen mit einer Klappe: Sie diente als Markthalle und gleichzeitig als überdachter Versammlungs- und Veranstaltungsort. Zwar endete der Obsthandel im Jahr 1910 endgültig, doch die Fruchthalle blieb beliebt: Hier finden heute Konzerte und große gesellschaftliche Ereignisse statt.

TIPP 4: Zum Spinnrädl

Mitten in der Fußgängerzone am Schillerplatz residiert das historische Gasthaus im ältesten erhaltenen Fachwerkhaus Kaiserslauterns (1740 erbaut). Schon Goethe soll sich hier wohl gefühlt haben. Heute ist das Spinnrädl eine urige Bier- und Weinstube.

TIPP 5: Stiftskirche

Die mächtige spätgotische Hallenkirche geht auf Kaiser Friedrich I. Barbarossa zurück, der hier ein Prämonstratenser-Kloster errichten ließ. 1818 schlossen sich in ihr Lutheraner und Reformierte der Pfalz zur "Pfälzischen Union" zusammen. An dieses Ereignis erinnert das Unionsdenkmal in der Eingangshalle des Hauptportals. Das Innere birgt eine lebensgroße Muttergottes von 1510. Der "Schöne Brunnen" vor der Kirche entstand 1571. Sein Aufsatz mit dem Stadtwappen sowie dem Reichsadler und dem Löwen (Symbole für Reichsfreiheit und Landesherrschaft) wurde zu Beginn des 18. Jahrhunderts hinzugefügt.

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