Sehenswertes in Köln
TOURISMUS-TIPPS: Jede Menge Flair

Romantische Plätzchen hier, nicht so schöne Ecken dort, moderne Architektur neben alter Bausubstanz, urkölsche Viertel, prächtige Kirchen und Messehallen: Köln ist eine Stadt mit guten und weniger guten Seiten, kurz: mit Charakter. Und dazu jeder Menge Flair.

TIPP 1: Dom

Das Wahrzeichen Kölns steht auf einem Hügel, der schon in uralter Zeit als Kultstätte diente. Ein römischer Tempel stand hier, danach eine Kirche, die ab 1164 die Gebeine der Heiligen Drei Könige beherbergte und darum Ziel ungezählter Pilger war. Bald wurde sie zu klein, und so beschloss man Mitte des 13. Jahrhunderts den Bau eines Doms, der die Kathedralen von Chartres und Reims in den Schatten stellen sollte.

Doch die Bautätigkeit, enthusiastisch begonnen, verlangsamte sich stetig, bis sie 1560 ganz zum Erliegen kam. Erst im 19. Jahrhundert nahm man die Arbeit wieder auf und stellte den Dom nach den alten Plänen mehr oder weniger fertig - eine gotische Kathedrale reinster Ausprägung. Fast schwerelos scheinen die Steine zu den 43,5 m hohen Gewölben anzusteigen.

Der Dom besitzt zahlreiche Kunstschätze: feinste Glasmalereien in den Seitenschiffen, das Gerokreuz von 971, den kostbaren Clarenaltar aus dem 14. Jahrhundert, den goldprunkenden Dreikönigenschrein in der Apsis. Bei schönem Wetter lohnt der Aufstieg zur Aussichtsplattform im Südturm.

TIPP 2: Römisch-Germanisches Museum

Das Museum vermittelt auf drei Etagen ein lebendiges Bild des römischen und des merowingischen Köln und präsentiert dazu urgeschichtliche Sammlungen sowie eine bedeutende Glas- und Schmuckkollektion. Die Höhepunkte: das Dionysosmosaik aus dem 1. Jahrhundert, das einst den Fußboden eines römischen Hauses mit säulenumgebenen Innenhof ausgeschmückt hat, und das 14,60 Meter hohe, rekonstruierte Grabmal des Legionärs Poblicius aus der Zeit um 40 n. Chr. Es wurde 1967 am Chlodwigplatz entdeckt.

TIPP 3: Museum Ludwig

Das streng und minimalistisch konstruierte Gebäude gehört der Kunst des 20. Jahrhundert und der Gegenwart. Einen Schwerpunkt bildet der deutsche Expressionismus, aber auch Pop-Art, Kubismus und Surrealismus sind zu sehen, dazu mehrere hundert Exponate Pablo Picassos: Skulpturen, Bilder, Zeichnungen, graphische Blätter, keramische Arbeiten.

TIPP 4: Museum für Angewandte Kunst

Dieses Museum, früher Kunstgewerbemuseum genannt, dokumentiert, wie künstlerisches Gestalten vom Mittelalter bis in die Gegenwart den Menschen und die Welt der Gegenstände ästhetisch geprägt hat. Es zeigt Möbel, Design, Glas und Schmuck von der Gotik bis zur Gegenwart sowie Mode von 1800 bis heute. Dazu gibt es Wechselausstellungen, eine umfassende Schau über das Design des 20. Jahrhundert und eine Präsentation der Wohnkultur im Laufe der Jahrhunderte.

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