Fußball
Servettes Ex-Boss auf freiem Fuß

Nach knapp vier Monaten ist Marc Roger, ehemaliger Vereinschef des 17-maligen Schweizer Meisters Servette Genf, aus der Haft entlassen worden. Dem 41-Jährigen war unter anderem betrügerischer Konkurs vorgeworfen worden.

Der ehemalige Vereinschef des inzwischen in Konkurs gegangenen Schweizer Super-League-Klubs Servette Genf, Marc Roger, ist nach knapp vier Monaten aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Der Franzose wurde gegen Zahlung einer Kaution in Höhe von umgerechnet rund 180 000 Euro auf freien Fuß gesetzt. Schon vor drei Wochen hätte Roger das Gefängnis verlassen können, konnte aber damals die Kautionssumme nicht aufbringen.

Der 41-Jährige war am 15. März festgenommen worden. Die Staatsanwaltschaft wirft Roger in Zusammenhang mit der Pleite des 17-maligen Meisters unter anderem betrügerischen Konkurs und Veruntreuung vor. Roger war bei Servette 2004 als Mehrheits-Aktionär und Präsident eingestiegen und hatte binnen Jahresfrist Schulden von umgerechnet sieben Mill. Euro angehäuft.

Im vergangenen Februar musste der frühere Klub des deutschen Ex-Nationalspielers Karl-Heinz Rummenigge jedoch Insolvenz anmelden, weil die Investoren nicht noch umgerechnet weitere 6,5 Mill. Euro für die Aufrechterhaltung des Spielbetriebs zur Verfügung stellen wollten.

© SID

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