Sicherheitsstufe 1 während der Fußball-Weltmeisterschaft in der Hansestadt
US-Kicker wohnen während WM im Hamburg

Sie wollten mitten in die Stadt. Eintauchen in die Shoppingmeile Mönckebergstraße, Spazierengehen um die Alster und nah dran sein an Theatern, Musicals und vielleicht sogar der Reeperbahn. Die US-Amerikaner schlagen während der Fußball-WM 2006 ihr Hauptquartier in Hamburg auf und haben dafür ein Nobel-Hotel in der City gewählt. Für die Hansestadt bedeutet das: "Alarmstufe rot" mitten im Einkaufsparadies.

HB HAMBURG. Die Quartierwahl der amerikanischen Nationalmannschaft wird zur großen Herausforderung für Polizei und Organisatoren der Hansestadt. "Die Amerikaner sind mit den Israelis gleichzusetzen. Da gilt die höchste Sicherheitsstufe wie bei gefährdeten Politikern", sagte Reinhard Fallak, Sprecher der Hamburger Innenbehörde.

Seit den Anschlägen vom 11. September 2001 ist das rund um die Uhr bewachte amerikanische Generalkonsulat an der Außenalster abgeriegelt - und auch das Großereignis im nächsten Jahr wird sich massiv bemerkbar machen. "Dass es zu Einschränkungen kommt, dürfte jedem Bürger klar sein", sagte der Hamburger Sicherheitsbeauftragte für die Fußball-WM, Thomas Model. "Dass die Amerikaner kommen, stellt uns vor eine große Herausforderung. Da wird etwas Mehraufwand geleistet werden."

Die Vertreter der US-Soccer-Federation hatten 16 Monate lang intensiv alle zwölf deutschen Ausrichterstädte geprüft und sich für Hamburg wegen der guten Hotel-Situation, der kurzen Wege zum Flughafen und den Trainingsanlagen in Hamburgs Norden entschieden. "Wir sind überzeugt, dass Hamburg klar die beste Wahl für uns darstellt. Die Hafenstadt hat eine Menge mehr zu bieten als jede andere Stadt in Deutschland", begründete Team-Manager Bruce Arena die Wahl. Mit der Entscheidung der Amerikaner haben sich vier der bisher 27 für die WM in Deutschland qualifizierten Teams festgelegt. Die Gastgeber wohnen in Berlin, Argentinien in Herzogenaurach und die Niederlande in Hinterzarten.

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