Sieg gegen Mainz: Freiburg nach Pokalkrimi erstmals im Halbfinale

Sieg gegen MainzFreiburg nach Pokalkrimi erstmals im Halbfinale

Packender Pokalabend in Mainz: Einen frühen 0:2-Rückstand gleicht Freiburg nach vielen Aluminiumtreffern erst spät aus. In der Verlängerung sorgte Caligiuri dann für den ersten Einzug des SC in ein DFB-Pokal-Halbfinale.
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MainzDer SC Freiburg hat mit einer famosen Aufholjagd und unbändigem Kampfgeist zum ersten Mal in seiner Vereinsgeschichte das Halbfinale des DFB-Pokals erreicht. In einer packenden Partie ließen sich die Breisgauer Fußball-Profis am Dienstagabend auch von einem Blitz-Doppelschlag nicht entmutigen: Nach Verlängerung setzte sich der Sportclub beim FSV Mainz mit 3:2 (2:2,0:2) durch.

Der unmittelbar zuvor eingewechselte Ivan Santini (86.) sowie Daniel Caligiuri mit einem Foulelfmeter (90. +3) in der Nachspielzeit retteten die Gäste in die Verlängerung. Caligiuri erzielte auch den Siegtreffer (108.). „Wir hören nie auf den Willen zu verlieren“, meinte der Matchwinner: „Wir wussten: Sobald wir ein Tor schießen, ist wieder alles offen.“

Die Mainzer - seit der 65. Minute nach einer Gelb-Roten Karte für Zdenek Pospech in Unterzahl - hatten in der Partie am Dienstagabend nach vier Minuten bereits mit 2:0 durch die Tore von Shawn Parker (2. Minute) und Niki Zimling (4.) geführt. „Das war ein typischer Pokalfight“, resümierte Mainz-Präsident Harald Strutz - aber auch das fünfte Heimspiel der Rheinhessen ohne Sieg in diesem Jahr. „Das war absolut ärgerlich und unnötig“, kritisierte FSV-Akteur Julian Baumgartlinger.

Den Sieg hatten sich nach 120 Minuten die Freiburger Gäste erlaufen, erspielt - und redlich verdient. So ratlos sie nach den beiden frühen Treffern binnen 120 Sekunden für einen Moment auch über den Rasen geschlichen waren, so rasant kämpften sie sich in die Partie zurück. Auch wenn sie größte Mühe hatten, den ausgeruhten Parker nach dessen Liga-Sperre zu bremsen. Der FSV-Angreifer prüfte nach nur 68 Sekunden mit einem Freistoß SC-Keeper Oliver Baumann, kurz darauf nutzte er einen Rückpass von Chinedu Ede zur Führung.

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