Sieg gegen Valencia Schalke löst das Viertelfinal-Ticket

Der FC Schalke 04 steht im Viertelfinale der Champions League. Gegen den FC Valencia gelang dem Team von Felix Magath ein 3:1-Sieg, zwei Treffer von Farfan und ein Tor von Gavranovic drehten die Führung der Spanier.
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Wie sich Schalke ins Viertelfinale kämpfte
huGO-BildID: 21209128 Schjalke's teammates celebrate
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Jubel bei Schalke: Durch den 3:1-Sieg gegen den FC Valencia steht die Mannschaft von Felix Magath im Viertelfinale der Champions League.

Felix Magath
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Im Mittelpunkt stand vor Anpfiff vor allem eine Person: Trainer Felix Magath. Nachdem morgens von Medien verbreitet wurde, dass der Coach spätestens zum Saisonende seinen Job los ist, richteten sich zu Beginn alle Kameras auf den Noch-Übungsleiter.

FC Schalke 04 - FC Valencia
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Die Schalker Fans zumindest sprachen sich in der Mehrzahl für Magath aus - sei es durch Plakate oder Sprechchöre.

Supporters of Sshalke 04 hold papers reading "Neuer, stay here' before the soccer match between Schalke 04 and Valencia in Gelsenkirchen
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Und auch Keeper Manuel Neuer wurde schriftlich zum Bleiben aufgefordert.

FC Schalke 04 - FC Valencia
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Die Partie begann turbulent, beide Teams spielten von Beginn an offensiv: Hier schirmt Schalkes Jefferson Farfan (l.) den Ball gegen seinen Gegenpieler Jeremy Mathieu ab.

Valencia's Turpal and Banega celebrate a goal against Schalke 04 during their Champions League soccer match in Gelsenkirchen
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Jubeln durften dann aber zunächst die Gäste. Ricardo Costa brachte Valencia durch einen Kopfball in der 17. Minute in Führung, seine Teamkollegen Mehmet Turpal (l.) und Ever Banega freuten sich.

FC Schalke 04 - FC Valencia
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Manuel Neuer fand es weniger amüsant.

GelsenkirchenEs war ein Abend der großen Gefühle in Gelsenkirchen - und das schon vor Anpfiff des Champions-League-Achtelfinals gegen den FC Valencia. Nachdem am Morgen Medienberichte erschienen, die eine Demission von Trainer-Manager Felix Magath spätestens zum Saisonende als bereits beschlossen verkündeten, reagierten die Schalke-Fans: Pro-Magath-Plakate, Sprechgesänge und ein von den Verantwortlichen in letzter Sekunde gestoppter T-Shirt-Verkauf sorgten für eine Solidaritätsbekundung, wie sie der umstrittene Trainer in dieser Saison noch nicht häufig erfahren durfte. Von Vereinsseite bekam er die aber nicht: Der Aufsichtsratsvorsitzende Clemens Tönnies kündigte an, erst „in den nächsten Tagen“ zum Thema Stellung zu nehmen.

Und auch das für die Schalker Finanzen und das zuletzt fast ebenso stark angeschlagene Außenbild so wichtige Spiel sorgte für ordentliche Emotions-Exkurse. Dabei wirkten die Aktionen der Schalker gegen den spielstarken Tabellendritten der Primera Division vor der Pause oft schwerfällig. Erst im zweiten Durchgang zeigten die in der Liga am Rande der Abstiegszone steckenden Schalker ihr Champions League-Gesicht und feierten den vierten Heimsieg in Europa nacheinander.

Raúl, Torschütze im Hinspiel, konnte diesmal keinen Beitrag dazu leisten. Während von dem Spanier in seinem 138. Spiel in der Königsklasse keine Torgefahr ausging, erwiesen sich der unermüdlich rackernde Peer Kluge und Farfan auf der rechten Seite als Aktivposten für die Offensive.

Die erste Chance erspielten sich die Spanier, bei denen der Hinspiel-Torschütze Roberto Soldado überraschend auf der Bank saß. Nach einer Ecke kam Abwehrspieler Jeremy Mathieu völlig unbedrängt aus 16 Metern zum Torschuss, doch der Ball ging am Kasten vorbei (8.). Auf der Gegenseite landete ein Kopfball von Gavranovic, der den verletzten Klaas-Jan Huntelaar im Sturmzentrum ersetzte, genau in den fangbereiten Armen von Vicente Guaita (13.).

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Ricardo Costa schockt Schalke
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