Sieg gegen Wölfe

Schalke kehrt in Erfolgsspur zurück

Schalke 04 hat nach den jüngsten Rückschlägen in die Erfolgsspur zurückgefunden. Nach nur einem Sieg in vier Pflichtspielen bezwangen die Königsblauen Wolfsburg. Das Team von Felix Magath hatte auf Schalke keine Chance.
Kommentieren
Farfán wird von seinen Teamkollegen gefeiert. Quelle: SID

Farfán wird von seinen Teamkollegen gefeiert.

(Foto: SID)

GelsenkirchenSchalke 04 hat nach den jüngsten Rückschlägen in die Erfolgsspur zurückgefunden. Nach zuvor nur einem Sieg in vier Pflichtspielen bezwangen die Königsblauen den VfL Wolfsburg mit ihrem ehemaligen Trainer Felix Magath mit 3:0 (1:0). Jefferson Farfán (33.) sowie die Neuzugänge Ibrahim Afellay (46.) und Roman Neustädter (58.), die zum ersten Mal für die Gelsenkirchener trafen, erzielten die Tore. "Nie mehr Felix Magath", riefen die Schalker Fans höhnisch.

Die Königsblauen verbesserten sich damit vorerst auf den dritten Tabellenplatz, Wolfsburg ist nach dem sechsten Spiel in Folge ohne Dreier Vorletzter. Trainer-Manager Magath gerät nach dem schlechtesten Saisonstart der Niedersachsen seit elf Jahren immer mehr in die Kritik.

Effektive Münchener, zittrige Hamburger und zahme Wölfe
Germany Soccer Bundesliga
1 von 13

Bayern München - Hoffenheim 2:0 (1:0)
Spielbericht

Leicht angeschlagen, aber fokussiert: Vier Tage nach der ersten Saisonniederlage in der Champions League hat der FC Bayern München gegen seinen Lieblingsgegner zurück in die Spur gefunden. Den Cut unter dem linken Auge holte sich Müller im unfreiwilligen Zweikampf mit Mario Mandzukic.

Germany Soccer Bundesliga
2 von 13

Gegen die TSG traten die Münchener gewohnt dominant auf. Die Mannschaft von Trainer Jupp Heynckes erwischte einen Start nach Maß und ging mit der ersten Chance des Spieles in Führung. Franck Ribery setzte sich auf links durch, sein Schuss ging durch die Beine von Schlussmann Casteels.

Germany Soccer Bundesliga
3 von 13

In der Folge kontrollierte der FCB die Partie, ohne sich jedoch die ganz großen Chancen herauszuspielen. Zu Beginn der zweiten Halbzeit machte der Rekordmeister dann alles klar. Nach Zuspiel von Kroos vollendete Ribery trocken zum 2:0, sein Gruß geht an die Tribüne.

FC Bayern München - 1899 Hoffenheim
4 von 13

In einer Partie auf überschaubarem Niveau taten die Bayern nicht mehr als nötig und schaukelten die Partie gegen harmlose Hoffenheimer nach Hause. Grund zum Jubeln gab es trotzdem: Denn mit dem siebten Sieg im siebten Spiel stellen die Münchener den Startrekord ein.

FC Schalke 04 - VfL Wolfsburg
5 von 13

Schalke 04 - VFL Wolfsburg 3:0 (1:0)
Zum Spielbericht

In der Veltins-Arena herrschte eine halbe Stunde lang Langeweile. Die Knappen kontrollierten die Partie, den Wölfen um Spielmacher Diego fehlte es an Biss und Durchsetzungsfähigkeit.

FC Schalke 04 - VfL Wolfsburg
6 von 13

In der 33. Minute platzte bei Königsblau der Knoten. Nach Flanke von Fuchs köpfte Farfan die Führung für S04.

Germany Soccer Bundesliga
7 von 13

In den zweiten 45 Minuten steigerte sich das Niveau der Partie erheblich. Nach einem toll getimten Zuspiel von Holtby ließ Neuzugang Afellay Keeper Benaglio im eins zu eins keine Chance. Die Mannschaft von Trainer Stevens war nun heiß auf mehr. Ein Distanzschuss von Afellay landete beim Ex-Gladbacher Neustädter, der den Ball in aller Ruhe annehmen und zum 3:0 vollenden konnte. Zahnlose Wölfe ergaben sich ihrem Schicksal, Schalke hat die Marschroute des Trainers dagegen optimal umgesetzt.

Schalke bemühte sich vor 60.671 Zuschauern, nach den letzten Enttäuschungen erst einmal Ruhe und Sicherheit ins eigene Spiel zu bringen. Da auch die Gäste wenig Risiko eingingen, spielte sich zunächst fast alles im Mittelfeld ab. Erst als die Gelsenkirchener früher attackierten und die Wolfsburger zu Fehlern zwangen, kamen sie zu einer ersten Torchance. Nach einem Doppelpass mit Farfán scheiterte Lewis Holtby (18.).

Auf der Gegenseite wurde es zum ersten Mal gefährlich, als nach einer scharfen Hereingabe von Fagner Schalke-Kapitän Benedikt Höwedes rettete und dabei nur knapp das eigene Tor verfehlte (26.). Die zweite Schalker Chance brachte das 1:0: Nach einer Flanke von Christian Fuchs traf Farfán per Kopf. Der Peruaner lief daraufhin auf seinen Ex-Trainer Magath zu und jubelte demonstrativ in Richtung des Wolfsburger Coaches.

50 Sekunden nach Wiederbeginn leitete Holtby mit einem klugen Pass das zweite Tor ein, Afellay ließ VfL-Torhüter Diego Benaglio keine Chance. Nun war Schalke eindeutig Chef auf dem Platz, Neustädter kam völlig frei zu seinem ersten Bundesliga-Tor seit dem 15. Januar 2011. Pech hatte Torjäger Klaas-Jan Huntelaar mit einem Pfostenschuss (64.).

Gegenüber dem 2:2 gegen HSC Montpellier am Mittwoch in der Champions League hatte Schalke-Trainer Huub Stevens sein Team auf drei Positionen verändert: Für den erkrankten Kyriakos Papadopoulos rückte Joel Matip in die Innenverteidigung. Für den verletzten Jungstar Julian Draxler bekam Barcelona-Leihgabe Afellay eine neue Chance von Beginn an, und für Teemu Pukki rückte Flügelstürmer Farfán in die Startelf. Noch zuschauen musste US-Nationalspieler Jermaine Jones (Sprunggelenkverletzung).

Magath hatte mit Robin Knoche die Defensive verstärkt und in Srdjan Lakic nur einen Stürmer aufgeboten. Für den Kroaten war es der erste Bundesliga-Einsatz von Beginn an seit seiner Rückkehr aus Hoffenheim.

Bei den Schalkern verdienten sich der teilweise wie aufgedreht spielende Farfán und Holtby die besten Noten. In Reihen der Gäste fiel einzig Fagner in der ersten Halbzeit positiv auf, tauchte dann aber völlig unter.

Startseite

Mehr zu: Sieg gegen Wölfe - Schalke kehrt in Erfolgsspur zurück

0 Kommentare zu "Sieg gegen Wölfe: Schalke kehrt in Erfolgsspur zurück"

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%