Sieg im Revier-Derby
BVB kämpft sich auf Schalke zum Sieg

Dortmund kann die Meisterfeierlichkeiten wohl buchen. Im ewigen Klassiker beim Erzrivalen Schalke 04 setzte sich die Borussia glücklich aber nicht unverdient nach einer hochintensiven und temporeichen Partie durch.
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GelsenkirchenBorussia Dortmund hat im 80. Revierderby in der Bundesliga gegen Schalke 04 seine Meisterschaft praktisch gesichert. Der BvB gewann durch Tore von Lukasz Piszczek und Sebastian Kehl bei einem Gegentor von Jefferson Farfan 2:1. Dabei sah es phasenweise durchaus so aus, dass die Serie von nun 25 Spielen ohne Niederlage reißen könnte.

Ein Revierderby ist immer hochemotional und etwas Besonderes, aber in diesem Fall aufgrund der tabellarischen Situation umso mehr. Zwar hatte der BvB nach dem 1:0-Sieg gegen die Bayern einen beruhigenden Sechs-Punkte-Vorsprung auf Bayern München, aber die Dortmunder wollten die Meisterschaft auf keinen Fall wieder spannend machen. Und den Schalkern sitzt Borussia Mönchengladbach im Kampf um Rang drei im Nacken.

Personell haben beide Teams reichlich verändert im Vergleich zu den Spielen am Mittwoch. BvB-Trainer Jürgen Klopp musste auf Innenverteidiger Neven Subotic verzichten, der wegen einer Wadenprellung ausfiel. Für ihn rückte der gerade erst genesene Felipe Santana ins Team. Im defensiven Mittelfeld schenkte Klopp wieder Sven Bender das Vertrauen, für ihn rückte Sebastian Kehl auf die Bank. Für die Fans war eine weitere Personalie aber noch wichtiger: Mario Götze stand nach langer Pause wieder im Kader und nahm zunächst auf der Bank Platz.

Sehr viel größer waren die Umbauten bei Schalke 04 nach der 1:4-Klatsche in Nürnberg. Mit Hoogland, Matip, Escudero, Höger und Holtby flogen gleich fünf Kicker aus der Startaufstellung, dafür durften Farfan, Metzelder, Ushida, Moritz und Fuchs von Beginn an ran.

Nachtragend waren die Schalker Fans nicht. Trotz der schwachen Leistung ihres Teams in Nürnberg unterstützte vor allem die Nordkurve die Spieler von Beginn an. Doch fußballerisch konnte ihnen erneut nicht gefallen, was sie gleich nach wenigen Sekunden zu sehen bekamen: Die Defensive der „Königsblauen“ befand sich im Tiefschlaf, den der BvB mit einer einfachen aber effektiven Kombination beinahe ausnutzte. Doch Sven Bender scheiterte freistehend am herauseilenden S04-Keeper Lars Unnerstall.

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