Skandal
Lippi bleibt im Amt

Der Nationaltrainer Marcello Lippi soll weiterhin die italienische Mannschaft betreuen. Am Freitag war Lippi von der Staatsanwaltschaft befragt worden. Dabei ging es um die Frage, ob er unter Druck gesetzt wurde, bestimmte Spieler in den Kader zu berufen und ob er dabei beeinflusst wurde.

HB ROM. Lippi traf am Montag mit Guido Rossi zusammen, dem kommissarischen Präsidenten des Fußballverbandes, der in dem Skandal aufklären soll. Dabei geht es um mögliche Spielmanipulationen, illegale Wetten und Betrug. Ermittelt wird dabei vor allem gegen vier italienische Erstligavereine, Juventus Turin, Lazio Rom, AC Mailand und Florenz. Im Mittelpunkt des Skandals steht der frühere Manager von Juventus Turin, Luciano Moggi. Dessen Sohn Alessandro Moggi betreibt die Spieleragentur GEA World, gegen die ebenfalls ermittelt wird. Dort arbeitet auch Lippis Sohn, Davide Lippi. Rossi erklärte bei einem Besuch des Trainingslagers der Nationalmannschaft in Coverciano in der Toskana, er habe immer volles Vertrauen in Lippi gehabt. „Ich habe nie Zweifel an seiner Position gehabt.“

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