Skandalspiel Türkei gegen Schweiz: Schweizer Nationalcoach fordert mildere Strafe

Skandalspiel Türkei gegen Schweiz
Schweizer Nationalcoach fordert mildere Strafe

Der Schweizer Nationaltrainer Köbi Kuhn hat die von der Fifa gegen den Nationalspieler Benjamin Huggel verhängte Sperre von sechs Spielen kritisiert und fordert eine Reduzierung des Strafmaßes.

Die Strafe von sechs Spielen Sperre gegen Benjamin Huggel ist ein harter Schlag für den Eidgenossen und für die Schweizer Nationalmannschaft. Der Schweizer Nationaltrainer Köbi Kuhn hat nun die Strafe des Weltverbandes Fifa gegen den Bundesliga-Profi von Eintracht Frankfurt als "unverhältnismäßig" kritisiert. Im Nachrichtenmagazin Focus forderte Kuhn die Strafe "drastisch zu reduzieren".

Der 28-jährige Huggel hatte beim WM-Relegationsspiel im November gegen die Türkei in Istanbul (2:4) einen türkischen Betreuer getreten und das gleiche Strafmaß erhalten wie die türkischen Nationalspieler Özalan Alpay vom 1. FC Köln und Emre Belozoglu.

Bleibt es bei der Sperre von sechs Spielen würde Mittelfeldspieler Huggel für die WM in Deutschland (9. Juni bis 9. Juli) ausfallen. Erreichen die Eidgenossen bei der WM-Endrunde nicht mindestens das Halbfinale, würde sich Huggels Sperre auch in die EM 2008 hineinziehen, weil die Schweiz als Gastgeber neben Österreich keine Qualifikation bestreiten muss.

© SID

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