Sky Go fällt erneut aus
„Pommesbude in Rumänien mit stabileren Servern“

Zum dritten Mal innerhalb kurzer Zeit fällt der mobile Dienst Sky Go aus – pünktlich zum Champions-League-Kracher zwischen dem BVB und Galatasaray Istanbul. Die Nutzer machen ihrem Ärger bei Twitter Luft.
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DüsseldorfWer am Dienstagabend Fußball über den mobilen Dienst Sky Go sehen wollte, der schaute schon wieder in die Röhre: Pünktlich zum Start der Partie zwischen Borussia Dortmund und Galatasaray Istanbul blieb der Bildschirm schwarz, eine Anmeldung war für Kunden nicht mehr möglich.

Mancher Zuschauer sieht in dem Ausfall inzwischen bereits eine Art Running-Gag. Denn die Probleme sind alles andere als neu. Auch am vergangenen Samstag, ausgerechnet beim Top-Spiel zwischen dem FC Bayern und (wieder) Borussia Dortmund, war Sky Go nach ein paar Spielminuten nicht mehr verfügbar.

Und auch vor zwei Wochen, beim 7:1 der Bayern gegen den AS Rom in der Champions League, sahen viele Nutzer nur eine Fehlermeldung auf ihrem Bildschirm. Bleibt die Frage: Woran liegt's? War es ein Hacker-Angriff?

Muttersender Sky blieb zum wiederholten Male nichts anderes übrig, als inständig um Verzeihung zu bitten und zu beteuern, an dem Problem zu arbeiten. Eine ausführliche Erklärung von Sky gab es bisher noch zu keinem der Ausfälle.

„Wir können Ihnen versichern, dass es sich hierbei weder um ein Bandbreiten- noch ein Kapazitätsproblem handelt“, schrieb der Kundensupport in einem Sky-Internetforum. In der Vergangenheit habe es Spiele mit sehr viel größeren Zugriffszahlen gegeben, der Livebetrieb habe damals funktioniert.

Auf Nachfrage von Handelsblatt Online am Tag darauf verwies Sky erneut nur auf das Statement vom Abend zuvor, heißt: Der Sender weiß selbst noch nicht, woran es liegt. Manch einer vermutet mittlerweile sogar einen gezielten Hacker-Angriff, zumal die Ausfälle stets zu den besonders prestigeträchtigen Spielen der Bayern oder des BVB passieren.

Die Pannenserie bedeutet einen großen Imageverlust für den Pay-TV-Sender. Das mobile Angebot „Sky Go“ gibt es für Kunden mittlerweile zwar ohne Aufpreis dazu, inklusive aller Pakete zahlen die aber dennoch über 50 Euro im Monat. Auch wenn das „Standardangebot“ über den heimischen Receiver funktionierte, war der Abend für ausgeflogene Kunden ein großes Ärgernis. Das bekam Sky vor allem über Twitter zu spüren.

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  • Hier scheint ein generelles Problem vorzuliegen, dass nicht nur SkyGo betrifft. Seit dem Bundesligastart sind Unitymedia und Sky nicht in der Lage, mir die von mir gebuchten Angebote Sky Bundesliga und Sky Sport zur Verfügung zu stellen. Man gewinnt den Eindruck, dass das Geschäftsmodell dieser Unternehme darin besteht, mit tollen Versprechungen Interessierte zum Vertragsabschluss zu bewegen, ohne vorher geprüft zu haben, ob diese Versprechungen eingehalten werden können. Die Behandlung meiner zahlreichen Beschwerden durch Unitymedia bestätigt dieses Bild. Für mich ist das irreführende Werbung.

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