Spektakulärer Coup
Allofs sofortiger Wechsel nach Wolfsburg perfekt

Fußball-Manager Klaus Allofs wechselt mit sofortiger Wirkung von Werder Bremen zum VfL Wolfsburg. Damit haben sich die tagelangen Spekulationen bestätigt. Ein solcher Wechsel ist bislang einmalig.
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WolfsburgAllofs bestätigte den spektakulären Coup am Mittwochmittag gegenüber der Nachrichtenagentur sid. Zu Details wollte er sich aber noch nicht äußern und verwies auf eine Pressekonferenz am frühen Nachmittag in Bremen, an der er und der Werder-Aufsichtsratsvorsitzende Willi Lemke teilnehmen werden. Wenig später bestätigte auch Werder via Twitter die Personalie und lud für 15.30 Uhr zur Pressekonferenz ein. Am Donnerstag soll Allofs bei seinem neuen Arbeitgeber vorgestellt werden. Allofs soll einen Vertrag bis 2016 erhalten und Geschäftsführer Sport bei den Niedersachsen werden. Ein derartiger Manager-Wechsel während der laufenden Saison ist bisher einmalig in der Bundesliga-Geschichte.

Kurze Zeit nach der Twitter-Bestätigung durch Werder erklärte Aufsichtsratschef Willi Lemke: „Klaus Allofs hat mehr als ein Jahrzehnt lang die Entwicklung von Werder Bremen entscheidend mit geprägt und große sportliche Erfolge gefeiert. Daher war es für uns selbstverständlich, dass wir der Bitte von Klaus Allofs nachgekommen sind, über diesen Wechsel mit dem VfL Wolfsburg zu verhandeln.“ Lemke bedankte sich ausdrücklich für die „hervorragende Arbeit“, die Allofs in 13 Jahren bei Werder geleistet habe. Über die Details der Verhandlungen mit Liga-Konkurrent Wolfsburg vereinbarten beide Vereine Stillschweigen. Lemke sucht ab sofort einen Nachfolger für Werders sportliche Leitung.

Den Transfer des 55-Jährigen nach 13 Jahren in Bremen hatten zuvor bereits Aufsichtsrats-Mitglieder beider Vereine bestätigt. „Wir sind zu einer guten Einigung mit Werder gekommen“, zitierte „kicker.de“ am Vormittag das VfL-Aufsichtsratsmitglied Stephan Grühsem.

Der Managerposten beim Meister von 2009 war seit der Entlassung von Magath, der als Trainer und Manager in Personalunion gearbeitet hatte, vakant. Die VfL-Klubführung hatte bereits früh nach der Trennung beschlossen, beide Funktionen künftig wieder zu trennen.

Mit dem Weggang von Allofs endet in Bremen eine Phase von seltener Kontinuität. Der 55 Jahre alte Manager arbeitete seit Oktober 1999 bei Werder in verantwortlicher Position, zunächst als Vorstandsmitglied, zuletzt als Vorsitzender der Geschäftsführung. Seine Arbeit wurde dort aber zuletzt auch kritisch betrachtet, da der Klub im vergangenen Geschäftsjahr einen Verlust von 13,9 Millionen Euro zu verzeichnen hatte.

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  • Allofs bekommt, neben einem guten Gehalt, drei Steuerketten und eine große Inspektion für seinen VW Passat, auf Haus! Ich hätte es an seiner Stelle auch gemacht! Gegen ein verbessertes Gehalt ist doch nichts einzuwenden, denn umso mehr Gehalt um so mehr Steuerabgaben die der Münchausen-Schäuble in Griechenland und bei den anderen Südlingen versenken kann...!

  • Auch die Kosten dieses Transfers stecken in jedem Golf 7.
    Legt Winterkorn u. Garcia Sans das Handwerk.
    Gebt den Tausenden Golf Kunden mit gerissenen Steuerketten endlich ihr Geld.
    Dieser Provinzclub verschlingt VW Millionen ... wird aber immer ein Provinzclub bleiben.

  • Für Geld geht halt auch bei Allofs jedes Ehrgefühl verloren, Schaaf wußte es schon vor einer Woche.

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