Spekulationen um Gross
Schalke-Aufsichtsrat stellt sich hinter Magath

Der Aufsichtsrat vom FC Schalke 04 ist davon überzeugt, dass Felix Magath den Fußball-Bundesligisten aus der sportlichen Krise führen kann. Nach einer Krisensitzung sprach das Gremium dem angezählten Cheftrainer und Vorstand das Vertrauen aus und dementierte zugleich einen Bericht, dass bereits an einem Plan B gearbeitet werde. Auch ein Ultimatum oder eine Punkte-Vorgabe für den Trainer blieben aus. Vor dem Heimspiel gegen den FC Bayern München am Samstag ist die Stimmung aber dennoch auf dem Gefrierpunkt.
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HB GELSENKIRCHEN. „Felix Magath hat uns aufgezeigt, wie er die sportliche Situation mit der Mannschaft verbessern will und kann. Davon sind wir überzeugt“, erklärte der Aufsichtsrats-Vorsitzende Clemens Tönnies am Mittwochabend nach einem dreieinhalbstündigen Krisengespräch mit dem Trainer.

Zu Spekulationen, dass der Schweizer Christian Gross als Nachfolger von Magath im Gespräch sei, sagte Tönnies nur kurz und knapp: „Quatsch ist das.“ Die „Die Zeit“ berichtet in ihrer aktuellen Ausgabe, dass die Vereinsführung von Schalke seit dem mit 0:5 verlorenen Spiel beim 1. FC Kaiserslautern an einem sogenannten Plan B arbeite, für den Fall, dass Magath gehen muss. Gross, bis Oktober noch Cheftrainer beim VfB Stuttgart, sei deshalb in der engeren Wahl, weil er als Vertrauter des Schalker Vorstands Horst Heldt gilt, mit dem der Schweizer schon während seiner Stuttgarter Zeit eng zusammengearbeitet hat. Sollte Magath den FC Schalke verlassen müssen, werde Heldt voraussichtlich eine zentrale Rolle in der Vereinsführung spielen.

Magath, der Schalke zum Titel führen wollte, nun aber im Tabellenkeller der Bundesliga feststeckt, war nach dem Nachmittagstraining mit dem fast kompletten elfköpfigen Aufsichtsrat unter Führung von Tönnies zusammengetroffen und hatte die sportliche Lage beim derzeitigen Tabellen-15. erläutert. Zu dem Gespräch waren auch die Vorstandsmitglieder Peter Peters und Horst Heldt geladen worden.

Um 16 Uhr hatten sich Teile des elfköpfigen Aufsichtsrates in der Schalker Geschäftsstelle getroffen, um 16.45 Uhr wurde Magath dazugebeten. Gegen 19.15 Uhr war die Sitzung auf dem verschneiten Vereinsgelände beendet. Tönnies kündigte eine weitere Gesprächsrunde mit Magath nach der Winterpause an: "Dann werden wir uns nochmal alle zusammensetzen."

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