Spielbericht
Fortuna geht gegen Paderborn 6:1 unter

Als Bielefeld am Freitag gegen Köln verlor, war die Ehre Ostwestfalens schon bedroht, schließlich hatten viele nicht damit gerechnet, dass die Paderborner ein Torfeuerwerk in Düsseldorf abbrennen würden.
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DüsseldorfPaderborn untermauert seine starke Form und hat den Aufwärtstrend von Fortuna Düsseldorf jäh gestoppt: Die Ostwestfalen gewannen nach einer cleveren und effektiven Leistung gar nicht mal unverdient mit 6:1. Mann des Tages war der dreifache Torschütze Mahir Saglik, aber auch die Offensivkräfte Meha, der das 1:0 erzielte, und Bertels stürzten die Fortunen in Verlegenheit. Den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielte Latka bezeichnenderweise nach einem Freistoß. Das 5:1 und 6:1 besorgten dann noch Kachunga und Latka per Eigentor.
Beide Teams gingen selbstbewusst in die Partie: Paderborn hat von den letzten fünf Spielen nur eines verloren und die Fortuna zuletzt zwei Siege und drei Remis erreicht. Rein statistisch ist Paderborn für Düsseldorf übrigens ein herber Angstgegner: Die Ostwestfalen verloren nur eines der letzten zwölf Spiele.
Die Gäste veränderten ihre Aufstellung auf zwei Positionen: Christian Strohdiek und Thomas Bertels spielen für Patrick Ziegler und Elias Kachunga. Düsseldorfs Trainer Mike Büskens überraschte mit einem Wechsel in der Offensive: Erwin Hoffer stürmte für Stefan Reisinger.

Die Fortuna setzte vom Start weg trotz der zwei Riesen im Zentrum nicht nur auf Flanken, sondern spielte auch Diagonalpässe. So gab es schon in den ersten Minuten den einen oder anderen kleinen Aufreger – doch es fehlten stets ein paar Zentimeter bis zur großen Torchance.
Die gab es plötzlich auf der eigenen Seite: Eine eigentlich nicht gefährliche Flanke von Daniel Brückner schätzte Düsseldorfs Keeper Fabian Giefer falsch ein und klatschte sie nur unzureichend ab. Paderborns Alban Meha nahm den Ball aus schwierigem Winkel direkt und verzog. Nicht nur diese Szene belegt, dass sich die Gäste keineswegs versteckten und recht früh angriffen. Doch die eigenen Angriffe waren spärlich und kamen meistens über die linke Seite.
Die Düsseldorfer fanden gegen die gut stehenden Reihen der Gäste immer mal wieder ihre Mittel – eines davon war Pressing, das war nicht konsequent durchgezogen wurde, aber immer wieder effektiv war. So entstand nach knapp einer Viertelstunde die erste richtig gefährliche Szene, doch Bellinghausens Flanke konnte im letzten Moment zur Ecke geklärt werden.

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