"Spieler brauchen jetzt Vertrauen, Zuspruch und Schutz": Latour baut auf sein Team

"Spieler brauchen jetzt Vertrauen, Zuspruch und Schutz"
Latour baut auf sein Team

Die Geißböcke tummeln sich noch immer auf Rang 16 der Bundesliga. Auf Verstärkung will Neutrainer Hanspeter Latour aber nicht warten. Er vertraut auf die eigenen Stärken seines Teams und will sie fordern und unterstützen.

HB KÖLN. Hanspeter Latour, seit einer Woche neuer Trainer des Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln, vertraut im Kampf gegen den Abstieg hauptsächlich den eigenen Kräften und Fähigkeiten. „Wir sollten nicht so auf mögliche Verstärkungen setzen. Es darf nicht der Eindruck entstehen, dass nur dadurch etwas geht“, sagte der 58- Jährige in einem Interview.

Die Mannschaft des Tabellen-16. brauche jetzt vor allem jemanden, „der sie fordert und zugleich an sie glaubt“, meinte der Nachfolger des am 18. Dezember beurlaubten Uwe Rapolder.

Die Mannschaft um Nationalstürmer Lukas Podolski sei trotz der bedrohlichen Situation im Training „mit Freude bei der Sache“. Das wolle er aber auch sehen, hören und spüren, meinte Latour, „sonst bin ich nicht zufrieden. Wenn einige herumlaufen, als wären sie krank, geht das nicht“.

Von einer Kühlschrankatmosphäre am Geißbockheim wolle er nicht sprechen, aber er merke, „dass die Spieler jetzt Vertrauen, Zuspruch und Schutz brauchen“.

Der Schweizer Latour war am 3. Januar als neuer Cheftrainer des Bundesliga-Premierenmeisters aus Köln verpflichtet worden und hat einen Vertrag bis 30. Juni 2007. Er hat unter anderem Interesse daran geäußert, seinen Schweizer Landsmann Marco Streller vom Liga- Konkurrenten VfB Stuttgart nach Köln zu holen.

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