Spielfreudige DFB-Elf heizt WM-Vorfreude an
Schützenfest im Breisgau

Mit dem erhofften und schon traditionellen Torfestival in Freiburg hat die deutsche Fußball-Nationalmannschaft die Vorfreude auf den Weltmeisterschafts-Start noch einmal kräftig angeheizt.

HB FREIBURG. 13 Tage vor dem Eröffnungsspiel in München gegen Costa Rica bezwang das Team von Jürgen Klinsmann am Samstag in der badischen Metropole Sparringspartner Luxemburg mit 7:0 (3:0) und setzte dabei in der Offensive einige spielerische Glanzpunkte. Vor allem das Zusammenspiel zwischen Bastian Schweinsteiger und Lukas Podolski weckte Erinnerungen an die starken Vorstellungen beim Confed Cup 2005. Der Kölner glänzte vor 23 000 Zuschauern im ausverkauften badenova-Stadion ebenso als zweifacher Torschütze (36./65.-Foulelfmeter) wie Miroslav Klose (5./59.). Torsten Frings (19.-Foulelfmeter) und Oliver Neuville mit zwei Treffern in der Nachspielzeit rundeten den höchsten Sieg im 25. Länderspiel unter Klinsmann für das deutsche Team ab, das direkt nach dem Spiel zurück in ihr Trainingsquartier nach Genf flog.

Ihr nächstes Testspiel bestreitet die DFB-Elf am Dienstag in Leverkusen gegen WM-Teilnehmer Japan, ehe am kommenden Freitag in Mönchengladbach gegen Kolumbien die Generalprobe für den Weltmeisterschafts-Auftakt auf dem Programm steht. Der kurzfristige Ausfall von Ballack machte Klinsmanns Plänen von einem ersten Härtetest für seine WM-Stammelf einen Strich durch die Rechnung. Doch auch ohne ihren verletzten Regisseur, der in Genf geblieben war und dort gemeinsam mit dem Ellbogen operierten Philipp Lahm ein Fitness-Training absolvierte, bot die Mannschaft dem erwartungsvollen Publikum attraktiven Fußball. Mit "Klinsmann"- Sprechchören und "Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin"-Gesängen honorierten die Fans die gelungenen Aktionen.

Trotz der strapaziösen Trainingseinheiten am Genfer See ging das Team spritzig und engagiert zur Sache. Tim Borowski überzeugte als Ballack-Vertreter mit klugen Pässen und stopfte im Zusammenspiel mit Frings auch manche Lücke in der Defensive. Bundesliga- Torschützenkönig Klose war einmal mehr kaum zu halten und unterstrich seine Gefährlichkeit mit den Länderspiel-Toren Nummer 22 und 23. Dagegen wurde die Abwehr - obwohl kaum geprüft - noch keinen WM- Ansprüchen gerecht. Christoph Metzelder agierte beim ersten Wettkampf nach seiner im Trainingscamp erlittenen Verletzung im Deckungszentrum betont vorsichtig, seinem Nebenmann Robert Huth unterlief der eine oder andere Stellungsfehler. Ein Ausrutscher des Chelsea-Verteidigers hätte in der 9. Minute durch Alphonse Leweck beinahe zum 1:1 geführt.

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