Spielzüge werden einstudiert
Klinsmann will Gegner mit Standards überraschen

Bundestrainer Jürgen Klinsmann beginnt mit der Nationalmannschaft, Standardsituationen einzustudieren. Klinsmann betonte jedoch, dass die Varianten vor der WM nicht gezeigt werden sollen, um die Gegner zu überraschen.

Die deutsche Nationalmannschaft befindet sich in der heißen Vorbereitungsphase für die WM im eigenen Land (9. Juni bis 9. Juli). Bundestrainer Jürgen Klinsmann arbeitet mit Hochdruck am Feinschliff vor dem Eröffnungsspiel gegen Costa Rica in München. Ein Schwerpunkt sind dabei einstudierte Standardsituationen, die perfektioniert werden sollen. Man beginne zwar jetzt mit der Arbeit an den Standards, "doch man kann nicht erwarten, dass wir das in den zwei Spielen gegen Japan und Kolumbien umsetzen. Denn sonst wissen ja alle, was wir vorhaben. Dann würden die anderen Teams unsere Laufwege kennen oder wer wen blockt", sagte der Bundestrainer am Montag im Trainingslager in Genf.

Ecken und Freistöße stehen in Berlin im Mittelpunkt

In Berlin, wo die deutsche Nationalmannschaft am 5. Juni ihr WM-Quartier bezieht, soll der Feinschliff bei Freistößen und Eckbällen erfolgen. Elfmeterschießen will der Bundestrainer angeblich nicht trainieren lassen. Im Länderspiel am Samstag in Freiburg gegen Luxemburg (7:0) hatte die DFB-Auswahl beim Ausführen von Standards noch erhebliche Mängel offenbart.

Damit die Öffentlichkeit bis zum WM-Auftakt in München keinen Einblick in die Vorstellungen von Klinsmann bekommt, wurden am Montagnachmittag im Stade Geneve auch die anwesenden Medienvertreter nach kurzer Zeit "ausgesperrt".

© SID

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