Sponsor verpasst Fernsehturm am „Alex” WM-Design
Ein rosa Fußball für ganz Berlin

Am Himmel über Berlin schwebt zur Weltmeisterschaft im kommenden Jahr ein gigantischer Fußball: Die Kugel des Fernsehturms, 200 Meter über dem Alexanderplatz, wird zur Zeit mit Klebefolie in einem Ball mit 32 Meter Durchmesser verwandelt.

HB BERLIN. Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit und Telekom-Vorstandsmitglied Walter Raizner stellten das Projekt vor. "Das Bild unseres Fußballturms wird um die Welt gehen", sagte Wowereit voraus.

Bis zu 20 professionelle Kletterer begannen schon Anfang des Monats, die Außenfläche aus Aluminium und Glas mit rund 8 000 Stück einer speziellen Folie in der Telekom-Kennfarbe Magenta und in Silber zu bekleben. Die Gesamtfläche ist mit 8 000 Quadratmetern halb so groß wie ein Fußballplatz. Bis Anfang des WM-Jahres 2006 soll die "Operation Alex" abgeschlossen sein. Wie lange das Bekleben genau dauert, hängt allerdings von den Wetterbedingungen ab.

Der Riesenfußball werde schon aus kilometerweiter Entfernung zu sehen sein und symbolisiere, dass die Endspiel-Stadt Berlin ganz im Zeichen der WM 2006 stehe, sagte Wowereit. Ausdrücklich würdigte er, dass die Telekom sich so engagiere und "Präsenz und Flagge" zeige.

Die Fern-Sicht von der Aussichtsetage und aus dem Café des 1969 eröffneten Wahrzeichens der Stadt wird durch die Folie nicht behindert, verspricht das Unternehmen. Aber auch für Fern-Seher rund um den Globus hat der Fußballturm zentrale Bedeutung: Von dort aus werden die aus dem Stadion übertragenen Bilder in alle Welt ausgestrahlt. "Wenn die Zuschauer das Endspiel sehen, dann kommt das Bild von hier", sagt Raizner.

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