St.Pauli enttäuscht
Stuttgart auf dem Weg aus dem Keller

Der VfB Stuttgart hat den Aufwärtstrend unter Neu-Trainer Jens Keller fortgesetzt und das Tabellenende verlassen. Die Schwaben gewannen zuhause gegen Aufsteiger St. Pauli mit 2:0.

Schön war es nicht, aber Hauptsache gewonnen: Beim VfB Stuttgart herrscht in der neuen Saison beim Blick auf die Tabelle zum ersten Mal Erleichterung. "Es ist schon ein gutes Gefühl, wenn man das sieht", sagte Sportdirektor Fredi Bobic nach dem glücklichen 2:0 (1:0) gegen den FC St. Pauli. "Heute zählt nur der Dreier", sagte Trainer Jens Keller.

Trotz des Erfolges, durch den die Schwaben den letzten Platz verließen und nun mit sieben Punkten Tabellen-14. sind, warnte Bobic davor, die Situation zu unterschätzen: "Wenn man genau hinschaut, sieht man schon, dass wir schon noch hinten drinhängen."

Tatsächlich konnten die Stuttgarter nach dem Spiel nur mit dem Ergebnis zufrieden sein, schließlich war der VfB in einer zum Teil turbulenten Begegnung durch Treffer von Georg Niedermeier (19.) und Zdravko Kuzmanovic (79.) zum schmeichelhaften Sieg gekommen - dem zweiten der Saison.

Große Enttäuschung bei Stanislawski

Entsprechend groß war die Enttäuschung beim Aufsteiger aus Hamburg. "Wir haben heute einen guten FC St. Pauli gesehen. Wir haben sehr viele Sachen sehr gut gemacht. Leider haben sich die Jungs nicht belohnt", sagte Trainer Holger Stanislawski und ließ sich von der Niederlage nicht aus der Ruhe bringen: "Wir müssen nur ein bisschen an den Stellschrauben drehen." Stürmer Marius Ebbers trauerte der vergebenen Chance nach: "Ich glaube, wir waren heute die bessere Mannschaft. Aber vielleicht habe ich auch die braune Brille auf."

Der VfB hatte das nötige Quäntchen Glück gegen die auswärtsstarken Hamburger, die nach zuletzt zwei Siegen und bislang drei Auswärtserfolgen sehr entschlossen auftraten, im Abschluss aber Pech hatten. In der 31. Minute traf Carlos Zambrano mit einem Schuss aus 25 Metern nur die Latte, der ansonsten starke Sven Ulreich im Stuttgarter Tor wäre ohne Abwehrchance gewesen. St. Pauli misslang durch die Niederlage der Sprung auf einen Europacup-Platz.

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