Stars und Sternchen bei der Auslosung
Prominenz fiebert bei Wiener Würstchen und Sushi

Mit Wiener Würstchen und Bier wurde die Mehrzahl der 4 000 geladenen Gäste der WM-Endrunden-Auslosung in der Halle 1 der Leipziger Neuen Messe begrüßt.

dpa LEIPZIG. Mit Wiener Würstchen und Bier wurde die Mehrzahl der 4 000 geladenen Gäste der WM-Endrunden-Auslosung in der Halle 1 der Leipziger Neuen Messe begrüßt.

Wer es wie die Stars und Sternchen aus der VIP-Szene etwas delikater wollte, griff in der überdimensionalen Glashalle unterm Sternenhimmel zu Sushi, Champagner und Cocktail-Salaten. Die Hauptsponsoren und WM-Ausrichtungsorte ließen keine Chance aus, die Werbetrommeln zu rühren.

Warmherzig begrüßt wurden die Anwesenden von Organisationschef Franz Beckenbauer und Fifa-Präsident Joseph Blatter. "Eine halbe Milliarde Menschen sind heute live dabei. Das zeigt, welche Kraft der Fußball hat und wie sich der Sport entwickelt hat", sagte Beckenbauer noch vor Beginn der offiziellen Auslosungs-Veranstaltung.

Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit zeigte sich schon früh am Abend am Stand der Hauptstädter. "Wir wissen, dass Deutschland und Brasilien bei uns spielen. Deshalb sehe ich dieser Auslosung ganz gelassen entgegen", sagte der SPD-Politiker. Etwas eiliger - wie auch Ex-Teamchef Rudi Völler - hatten es die Mitglieder der neuen Bundesregierung. Kanzlerin Angela Merkel kam im schlichten Schwarz erst unmittelbar vor Beginn der von Topmodel Heidi Klum und Reinhold Beckmann moderierten Veranstaltung an ihren Platz. Umrahmt wurde die CDU-Chefin vom Vize-Kanzler Franz Müntefering und Heidi Burmester, der Lebensgefährtin von Beckenbauer. Der "Kaiser" war an der Seite der Bundespräsidenten-Gattin Eva Köhler.

Während der gebürtige Sachse Michael Ballack als einziger Vertreter des Gastgeberteams ebenso wie der 54er Weltmeister Horst Eckel in der ersten Reihe neben Leipzigs ehemaligem Oberbürgermeister und heutigem Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee Platz nehmen durfte, musste sich Boris Becker mit der zweiten Reihe begnügen. Rudi Völler wurde sogar noch weiter "zurückgestuft", Bundestrainer Jürgen Klinsmann nahm als einer der letzten Gäste seinen Platz in Block E, Reihe vier ein. Später präsentierte er den WM-Pokal von 1990.

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