Start neuer Marktsegmente
Testspiele eröffnen Renditechancen

Sind die deutschen Spieler für die WM gerüstet? Die Fitness verheißt Gutes; mit den Ergebnissen der Fitnesstests war Bundestrainer Jürgen Klinsmann zufrieden. Aber lässt sich das auch auf das Spiel übertragen? Drei Testpartien stehen vor WM-Beginn auf dem Programm der deutschen Nationalmannschaft. Die WM-Börse zeigt in drei neuen Marktsegmenten, wie die Aktien der Deutschen stehen.

DÜSSELDORF. Am 27. Mai beginnt mit dem ersten von drei Testspielen vor dem WM-Start am 9. Juni für die deutsche Nationalmannschaft die letzte heiße Phase der WM-Vorbereitung. Gegen Luxemburg, drei Tage später gegen Japan und weitere drei Tage danach gegen Kolumbien haben die Akteure letztmalig vor dem Eröffnungsspiel Gelegenheit, sich für die Startelf gegen Costa Rica zu empfehlen. Für die Anleger an der WM-Börse eröffnen die drei Partien zugleich neue Renditechancen. Denn an der WM-Börse von Handelsblatt.com erfolgt am Freitag um 11 Uhr der Anpfiff zu drei neuen Marktsegmenten anlässlich dieser Spiele.

Im Markt zur Partie gegen Luxemburg geht es dabei um die Frage, wie viele Tore in der Partie insgesamt fallen werden. Auf dem virtuellen Parkett zu den Spielen gegen Japan und Kolumbien können dagegen Aktien gehandelt werden, die die Ergebnistendenz samt Tordifferenz des jeweiligen Duells prognostizieren.

Die neuen Märkte in der Übersicht:

1. Wie viele Tore fallen im Freundschaftsländerspiel Deutschland-Luxemburg am 27. Mai in Freiburg insgesamt? (Marktende Samstag, 27. Mai, 16 Uhr)

2. Wie endet das Freundschaftsländerspiel Deutschland-Japan am 30. Mai in Leverkusen? (Marktende am Dienstag, 30. Mai, 17 Uhr)

3. Wie endet das Freundschaftsländerspiel Deutschland-Kolumbien am 2. Juni in Mönchengladbach? (Marktende am Freitag, 2. Juni, 18 Uhr)

Für den ersten Markt zum Spiel gegen Luxemburg werden Aktien von keinem bis mehr als acht Toren ausgegeben. Bei den Spielen gegen Japan und Kolumbien wird dann die Tendenz des Endergebnisses abgefragt. Hier können Aktien zu den Optionen "unentschieden", "Deutschland gewinnt mit bis zu zwei Toren Differenz", "Deutschland gewinnt mit mehr als zwei Toren Differenz" und äquivalent zu Japan respektive Kolumbien gehandelt werden.

Die WM-Börse ist ein virtueller Prognose-Aktienmarkt zur Fußball-WM 2006. Die Idee: Die Erwartungen über ein WM-Ereignis - in diesem Fall die Frage nach den Ergebnissen der Testspiele im Vorfeld - werden in Form von Aktien verbrieft und können wie an einer richtigen Börse in Echtzeit gehandelt werden. Charts und Kurstabellen informieren minutenaktuell über den jeweils aktuellen Wert der Titel. Anhand der am Markt aus Angebot und Nachfrage ermittelten Aktienkurse ergibt sich zugleich eine Vorhersage zum Ergebnis der entsprechenden Fragestellung.

Aber Achtung: Die neuen Marktsegmente haben ihre Tücken! Denn nur für jeweils eine der an den drei Märkten gehandelten Aktien gibt es nach dem jeweiligen Marktschluss eine Auszahlung zurück - nämlich für die, die das Ergebnis des jeweiligen Spiels treffend beschreibt. Umgekehrt bedeutet dies, dass das in die anderen auf dem jeweiligen Markt gehandelten Aktien investierte Kapital vollständig verloren ist. Pro "Gewinneraktie" werden am 5. Juni im Anschluss an die letzten drei Testspiele des DFB-Teams 10 WMark ausgeschüttet. Kauf- und Verkaufaufträge werden bis zum Vorabend der jeweiligen Partie angenommen.

Weitere Details zur Konzeption der Märkte und die genauen Spielregeln finden Sie unter  www.handelsblatt.com/wmboerse.

Claudia Schumacher
Claudia Schumacher
Handelsblatt / Redakteur
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