Steuer-Affäre im Fußball Das absurde Wechseltheater um Cristiano Ronaldo

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„Ronaldo ist Spieler von Real Madrid und das wird er bleiben.“
Zehn Gründe, um neidisch auf CR7 zu sein
Er arbeitet hart und redet gern darüber
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Muskeln, Technik, Kraft: CR7 arbeitet sehr hart an seinem Körper und seinen fußballerischen Fähigkeiten. Dass fast jeder Profi-Fußballer auf europäischem Top-Niveau mehr Zeit auf dem Trainingsgelände verbringt als mit seiner Familie ist normal. Dass CR7 oft und gerne über sein Trainingspensum spricht, trägt hingegen nicht unbedingt zu seiner Beliebtheit bei.

Er kriegt alle hübschen Supermodels ab
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Sie war fast fünf Jahre an Cristiano Ronaldos Seite: Das russische Topmodel Irina Shayk. Im Januar diesen Jahres kam dann die Trennung. Angeblich sollen beide auch schon neue Partner haben. Und wenn nicht, ist es auch egal. Denn Ronaldo ist einer der bestbezahlten Sportler der Welt und hat den Luxus, jedes hübsche Supermodel der Welt zu erobern.

Verträge mit einigen der meist gehassten Vereine
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2003 spielte Cristiano Ronaldo bei den „Red Devils“, dort gewann er sofort die Herzen der United-Fans. Manchester United wird geliebt und gehasst zugleich. Und das gilt auch für Real Madrid in Spanien. Der Portugiese ist eindeutig ein Gewinner-Typ. Kein Wunder also, dass er für die erfolgreichsten Vereine der Welt spielt. Nach dem teuersten Transfer der Fußballgeschichte (94 Millionen Euro) ist „CR7“ seit Sommer 2009 bei Real Madrid unter Vertrag.

Der bestbezahlte Fußballer der Welt
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Laut Forbes ist Cristiano Ronaldo der bestbezahlteste Fußballer der Welt. Allein im vergangenen Jahr hat Real Madrid 52 Millionen Dollar auf Ronaldos Konto überwiesen. Insgesamt verdiente der Fußballstar 80 Millionen Dollar (61,8 Millionen Euro). Zusätzliche 28 Millionen kommen von seinen Werbepartnern, und von denen gibt es viele.

Er ist einfach ein fantastischer Spieler
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Er schießt Tore, spielt Traumpässe, zirkelt traumhafte Freistöße ins Tor: es gibt viele Gründe den Fußballer CR7 zu lieben. Deswegen gibt es auch kaum jemanden, der etwas an Cristiano Ronaldos fußballerischen Qualitäten auszusetzen hat. Trotzdem: Wenn er bei der gegnerischen Mannschaft spielt, schlägt die Bewunderung in Hass um.

Er gewinnt zu viele Ballon d'Ors
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Weltfußballer wird Cristiano Ronaldo. Das scheint mittlerweile ein ungeschriebenes Gesetz der Wahlen zum Ballon d'Or zu sein. Bereits zum dritten Mal erhielt die Trophäe des Weltfußballers des Jahres. Zweimal gewann er die Auszeichnung zu Europas Fußballer des Jahres. Grund genug für viele Ronaldo zu hassen.

Er ist attraktiv
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CR7 um Smoking mit Fliege: Bei Frauen kommt Ronaldo gut an. Seine Gel-Haare, das sonnengebräunte Gesicht und die rasierten Augenbrauen sorgen aber auch für Häme. Vielerorts muss er sich deswegen bei Auswärtsspielen seines Vereins Real Madrid homophobe Beschimpfungen durch die gegnerischen Fans anhören.

Geschäftlich ist mit der Last der Steueranklage ein großes Risiko verbunden. Erstens könnte Ronaldo ausfallen, wenn er ins Gefängnis müsste. Dieses Risiko ist in Europa akut, weil er ja nicht der erste Fußballer ist, der in Spanien angeklagt wird. Die voraussichtliche Ablöse von 100 bis 200 Millionen Euro wäre dann wahrscheinlich verloren.

Zweitens kauft sich der neue Klub ein mögliches Image-Problem ein, das auch auf die großen Sponsoren ausgreifen könnte. Multinationale Konzerne haben jedoch kein Interesse, mit einer Anklage wegen Steuerhinterziehung in Verbindung gebracht zu werden. Sie dürften bei einem Transfer ihr Veto einlegen.

Drittens ist es möglich, dass sich einfache Fans angesichts der Millionensause des Fußballstars angewidert abwenden. Ronaldo ist ein Showstar, der so unfassbar gut verdient, weil Millionen in aller Welt diesen Sport gerne anschauen. Deshalb steht er jedoch nicht über den Gesetzen. Im Gegenteil, er sollte sich klar sein, wer ihn so reich gemacht hat: die Fans!

Kein Wunder also, dass der FC Bayern eigene Ronaldo-Gerüchte schnell dementiert. Das sei die „Ente des Tages“. Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge wollte am Montag als Reaktion auf eine Meldung aus Italien „doch ein- für allemal klarstellen, dass dieses Gerücht jeglicher Grundlage entbehrt und in das Reich der Fabel verwiesen werden muss“.

Auch Real Madrids Präsident Florentino Pérez ist Wechselgerüchten in mehreren Interviews entgegengetreten. „Niemand hat uns ein Angebot gemacht“, wiegelte Pérez im Gespräch mit dem spanischen Radiosender Onda Cero ab. „Nicht für Cristiano, nicht für (Alvaro) Morata, nicht für James (Rodríguez).“

Der spanischen Sportzeitung „Marca“ (Dienstag) versicherte er: „Ronaldo ist Spieler von Real Madrid und das wird er bleiben.“ Das italienische Fachblatt „Gazzetta dello Sport“ hatte am Wochenende berichtet, dass Ronaldo wegen der Affäre um angebliche Steuerhinterziehung den spanischen Rekordmeister und amtierenden Champions-League-Sieger Real Madrid verlassen wolle.

Reals Präsident ging bei Onda Cero auch auf die derzeitigen Ermittlungen gegen Ronaldo wegen Steuerhinterziehung in Millionenhöhe ein. „All das ist sehr merkwürdig“, sagte Pérez. „Ich habe von all dem aus der Zeitung erfahren und von daher darf man keine Schlüsse ziehen.“ Er werde so bald wie möglich mit Ronaldo sprechen. „Wir werden sehen, was passiert.“

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1 Kommentar zu "Steuer-Affäre im Fußball: Das absurde Wechseltheater um Cristiano Ronaldo"

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  • Doch nicht nach Bayern, die würden doch NIEMALS einen Steuerhinterzieher verpflichten!!

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