Streit mit TV-Sender
Gericht verurteilt Barca zu weiterer Millionen-Zahlung

Der FC Barcelona muss weitere 26,7 Mill. Euro an das TV-Unternehmen Sogecable zahlen. Die Fernsehanstalt hatte bereits in früheren Saisons 70 Mill. von Barca eingeklagt.

Der spanische Meister FC Barcelona wird kräftig zur Kasse gebeten. Der katalanische Renommierklub muss aufgrund einer Gerichtsentscheidung weitere 26,7 Mill. Euro an das TV-Unternehmen Sogecable zahlen. Ein Berufungsgericht wies die Beschwerde von Barca ab.

Bereits zuvor hatte der Klub von Weltfußballer Lionel Messi für die Spielzeiten 2003/2004 bis 2006/2007 rund 70 Mill. Euro an die Fernsehanstalt zahlen müssen. Für die Saison 2007/2 008 wurden nun weitere 26,7 Mill. Euro fällig. Der Vertrag wurde am 12. Juni 1999 vom damaligen Barca-Präsident Josep Lluis Nunez abgeschlossen.

Barcelona hatte die Einnahmen aus internationalen Wettbewerben abgetreten und dafür einen festgeschriebenen Betrag von Sogecable erhalten. Damit sollte Planungssicherheit in Bezug auf die Europacup-Einnahmen gewährleistet sein. Allerdings hatte der Klub offenbar nicht alle Gelder, die vor allem in der Champions League generiert wurden, wie vertraglich vereinbart überwiesen, sondern zurückgehalten. Deshalb kam es zur Klage.

© SID

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