Streit um Einbürgerung in Niederlanden
Sieg vor Gericht lässt Kalou weiter auf WM hoffen

Noch ist der WM-Zug für Salomon Kalou nicht abgefahren. Auch im Berufungsverfahren wies das höchste niederländische Verfassungsorgan die Ablehnung eines beschleunigten Einbürgerungsverfahrens zurück.

Das Tor zur Weltmeisterschaft in Deutschland (9. Juni bis 9. Juli 2006) steht Salomon Kalou weiterhin offen. Im Kampf um eine beschleunigte Einbürgerung des 20-jährigen Talents von der Elfenbeinküste unterlag Integrations-Ministerin Rita Verdonk auch im Berufungsverfahren vor dem höchsten niederländischen Verfassungsorgan, dem Raad van Staate in Den Haag.

Zuvor hatte ein Gericht in Rotterdam die wiederholte Ablehnung des Antrags auf vorzeitige Einbürgerung von Kalou als juristisch unzureichend abgelehnt, wogegen die Ministerin in Berufung gegangen war. Der Jungstar von Feyenoord Rotterdam kann jetzt einen neuen Einbürgerungsantrag stellen. Bondscoach Marco van Basten war als Zeuge für Kalou vor dem Gericht in Rotterdam aufgetreten. Van Basten versicherte dem Gericht, dass Kalou für die Nationalmannschaft berücksichtigt werde, wenn er den niederländischen Pass erhält.

© SID

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%