Fußball
Stuttgart siegt dank Schlussspurt in Rennes

Der VfB Stuttgart hat zu Beginn der Gruppenphase im Uefa-Pokal einen 2:0-Erfolg bei Stade Rennes gefeiert. Jon Dahl Tomasson hatte den VfB in Führung gebracht. Danijel Ljuboja erzielte den Endstand per Foulelfmeter.

Der dänische Nationalspieler Jon Dahl Tomasson und der Serbe Danijel Ljuboja haben Bundesligist VfB Stuttgart in der Gruppenphase des Uefa-Pokals einen erfolgreichen Auftakt beschert und Trainer Giovanni Trapattoni zunächst aus der Schusslinie gebracht.

Der in der Liga derzeit gesperrte Stürmer Tomasson brachte die kriselnden Schwaben beim 2:0 (1:0) beim französischen Erstligisten Stade Rennes drei Minuten vor dem Ende mit seinem siebten Pflichtspiel-Tor der Saison auf die Siegesstraße, Ljuboja sorgte in der Schlussminute per Foulelfmeter für den Endstand. Damit verschafften sich die Schwaben vor dem ersten Heimspiel am 3. November gegen Schachtjor Donezk eine gute Ausgangsposition in der Gruppe G. Die Ukrainer besiegten zum Auftakt Paok Saloniki mit 1:0.

"Wie erwachsene Männer aufgetreten"

"Glückwunsch an die Mannschaft. Heute sind meine Spieler wie erwachsene Männer aufgetreten. Wir haben in den letzten Tagen viel miteinander geredet. Heute haben sie eine gute Reaktion gezeigt", erklärte der beim VfB scharf in die Kritik geratende Trapattoni: "Nun hoffe ich, dass wir die nötige Kontinuität in unsere Leistung bringen."

Vor 22 847 Zuschauern im Stadion Route de Lorient zeigten sich die Stuttgarter gegenüber den vergangenen Wochen etwas verbessert. Zwar unterliefen den verunsicherten Schwaben im Spielaufbau erneut leichte Fehler, doch zumindest die Einstellung stimmte. Der eindringliche Appell von VfB-Präsident Erwin Staudt im Vorfeld der Partie hatte offenbar Wirkung gezeigt.

Frei mit Möglichkeit für Rennes

Die beste Chance in der ersten Halbzeit hatte Tomasson (30.). Der erfolgreichste VfB-Torjäger scheiterte jedoch zunächst ebenso an Rennes-Ersatzkeeper Simon Pouplin wie sein Landsmann Jesper Grönkjaer (9., 45.). Auch in der Defensive standen die Schwaben nach leichten Anfangsproblemen sicherer. Die einzige Gelegenheit vor dem Seitenwechsel für die Gastgeber hatte der vor der Saison von Stuttgart umworbene Schweizer Alexander Frei (10.).

Trapattoni blieb auch in Rennes seinem Prinzip der Rotation treu. Gegenüber dem enttäuschenden 1:1 in der Liga am vergangenen Samstag gegen Borussia Mönchengladbach änderte der beim VfB scharf in die Kritik geratende Italiener die Anfangsformation auf vier Positionen. Neben Tomasson rückten die beiden Außenverteidiger Martin Stranzl und Ludovic Magnin sowie Christian Tiffert in die Startelf. Dafür saß der zuletzt formschwache Nationalspieler Andreas Hinkel zu Beginn mal wieder nur auf der Bank.

Rennes mit Verletzungssorgen

Bei Rennes war Trainer Laszlo Bölöni zu Umstellungen gezwungen. Der 13. der ersten französischen Liga musste ohne Stammtorhüter Andreas Isaksson und Mittelfeldregisseur Kim Källström auskommen. Die beiden Schweden fehlten wegen Oberschenkel-Problemen. Isaksson wurde im Tor von dem erst 20 Jahre alten Pouplin bei dessen Uefa-Cup-Debüt aber glänzend vertreten.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb der VfB die spielbestimmende Mannschaft. Die beste Möglichkeit hatte der eingewechselte Ljuboja (84.) bei einem Freistoß aus 20 Metern.

© SID

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