Fußball
Stuttgarts Staudt schießt gegen Stadtoberhaupt

Keine heile Welt in Stuttgart: Nach der Vergabe des Leichtathletik-Weltfinales 2006 bis 2008 nach Stuttgart hat VfB-Präsident Erwin Staudt die Stadt und den Oberbürgermeister Wolfgang Schuster scharf angegriffen.

Der Präsident des Bundesligisten VfB Stuttgart, Erwin Staudt, hat nach der Vergabe des Leichtathletik-Weltfinales nach Stuttgart für die Jahre 2006 bis 2008 die Stadt und Oberbürgermeister Wolfgang Schuster heftig attackiert. "Das verstehe ich nicht unter einer Partnerschaft. Die Verantwortlichen der Stadt wussten genau, dass wir mit Experten wegen des Umbaus des Gottlieb-Daimler-Stadions nach 2006 in eine reine Fußball-Arena im Gespräch sind", betonte VfB-Präsident Erwin Staudt gegenüber der Stuttgarter Zeitung.

"Es gab eine klare Absprache"

Nach Aussage von Staudt gibt es im Zusammenhang mit dem geplanten Bau einer reinen Fußball-Arena im Anschluss an die WM 2006 eine konkrete Abmachung zwischen Verein und Stadt. "Es gab eine klare Absprache zwischen dem OB und uns, dass wir bis 2006 nicht mehr über ein Fußballstadion reden. Danach suchen wir einen gemeinsamen Weg", erklärte der VfB-Boss, der sich nun "wie ein begossener Pudel" fühlt.

Auf Unverständnis stieß die Kritik von Staudt bei Stuttgarts Stadtoberhaupt Schuster. Schließlich hätten der VfB und sein Präsident sehr wohl davon gewusst, "dass wir uns um dieses Weltfinale beworben haben." Im Übrigen seien ihm "keine neuen Pläne des VfB für eine Fußballarena bekannt". Ohnehin würde es noch zwei Jahre dauern, "ehe man konkrete Pläne hat und beginnen kann. Da ist es schnell 2008".

Vor drei Jahren hatte der Stuttgarter Gemeinderat den Umbau in ein Fußballstadion ohne Laufbahn abgelehnt, da bei der Finanzierung eine Deckungslücke von 15 Mill. Euro entstanden war. Allerdings wird das Stuttgarter Stadion derzeit für rund 51 Mill. Euro für die WM 2006 aufgerüstet.

© SID

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