Suche nach Ismael-Nachfolger vor dem Abschluss
Allofs spuckt große Töne gen Bayern und Schalke

HB BREMEN. Werder Bremen will den Titelkampf in der Fußball- Bundesliga nicht zu einem Duell zwischen Bayern München und Schalke 04 werden lassen. Sportdirektor Klaus Allofs kündigte den beiden Top-Favoriten für die kommende Saison harte Gegenwehr an. Er möchte an die Erfolge der Spielzeit 2003/04 anknüpfen, als den Hanseaten das Double gelang. „Wir werden unseren Spielern verständlich machen, dass wir Meister werden wollen, dass wir Pokalsieger werden wollen. Aber da decken sich die Ansprüche von Spielern und der Führung“, sagte Allofs am Mittwoch der „Sport-Bild“.

Allerdings sieht der frühere Nationalspieler die Bremer Mannschaft nicht in der Favoritenrolle. „Bayern ist Favorit, das heißt nicht, dass wir es hinnehmen und sie nicht attackieren. Und mit Schalke sind wir sowieso in einem Atemzug zu nennen“, sagte Allofs. Das Team von Trainer Thomas Schaaf bewies zuletzt am Dienstagabend beim 7:0- Testspielsieg gegen den Oberligisten SV Meppen gute Frühform.

Bei der Bremer Suche nach einem Nachfolger für Innenverteidiger Valerien Ismael (zu Bayern München) zeichnet sich ein Ende ab. Wunschkandidat Naldo hat den Rechtsstreit mit seinem brasilianischen Verein RS Futebol Club beendet. Laut Gerichtsurteil muss der 21- Jährige eine Konventionalstrafe zahlen, wenn er aus seinem Vertrag herauskommen will. Bei einem Wechsel würde Werder diese Strafe übernehmen. „Nando ist jetzt am Zug. Er muss zeigen, ob er wirklich zu uns kommen will“, sagte Allofs.

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