Temporeiches Spiel
Fürth holt ersten Heimpunkt in der Bundesliga

Neuling SpVgg Greuther Fürth hat den historischen ersten Heimpunkt in der Fußball-Bundesliga erkämpft. In einer temporeichen und guten Partie spielten beide Mannschaften mit offenen Visier.
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FürthAm neunten Spieltag kam die Mannschaft von Trainer Mike Büskens gegen Werder Bremen zu einem 1:1 (1:1) und erzielte dabei durch Edu (8.) auch den ersten Bundesliga-Heimtreffer nach 368 Minuten. Nils Petersen traf zum Ausgleich für Werder. Bremen verpasste es, erstmals in dieser Saison zwei Siege in Folge einzufahren und steht weiter im Tabellenmittelfeld.

Vor 18.000 Zuschauern war Fürth trotz der schwarzen Heimserie zu Beginn das aktivere Team. Die Gastgeber schnürten Bremen in den ersten Minuten phasenweise ein und nutzten gleich die erste Chance zur Führung. Zoltan Stieber spielte den Ball von der linken Seite scharf in die Mitte, wo Werder-Verteidiger Sokratis den Brasilianer Edu in seinem Rücken übersah. Der Südamerikaner schob aus kurzer Distanz ein.

In der Folge konzentrierte sich Fürth auf die Defensive, störte auch mit kleinen Fouls den Spielfluss der Bremer und hielt diese erfolgreich vom eigenen Tor fern. Erst gegen Mitte der ersten Hälfte arbeitete sich Werder besser ins Spiel. Kevin de Bruyne (24.), Petersen (28.) und Marko Arnautovic (29.) vergaben jedoch gute Chancen für die immer stärkeren Bremer. In der 34. Minute war Werder erneut nah am Ausgleich, eine Flanke von Theodor Gebre Selassie klatschte jedoch nur auf die Latte.

Eine scharfe Flanke von Arnautovic vollendete Petersen schließlich per Kopf zum Ausgleich für die nun drückend überlegenen Bremer. Auch in der zweiten Hälfte waren die Gäste das klar spielbestimmende Team, ließen vereinzelt aber immer wieder Konter der Fürther zu, die sich dabei jedoch wenig zielstrebig zeigten und meist zu kompliziert spielten.

Erst in der 59. Minute sahen die Zuschauer die nächste Großchance. Eljero Elia spielte Petersen frei, der scheiterte jedoch aus kurzer Distanz am Fürther Torwart Max Grün, der auch Arnautovics Nachschuss abwehrte.

Gegen Mitte der zweiten Hälfte konnten sich die Gastgeber befreien und kamen zu guten Chancen. In der 66. Minute kam Edgar Prib im Strafraum im Zweikampf mit Werder-Torwart Sebastian Mielitz zu Fall, Schiedsrichter Tobias Stieler (Obertshausen) verweigerte jedoch den Strafstoß. Nur zwei Minuten später setzte der aufgerückte Innenverteidger Thomas Kleine eine Stieber-Flanke aus aussichtsreicher Position am Bremer Tor vorbei.

Beste Spieler bei Fürth waren Prib und Stieber, aufseiten der Bremer überzeugten Kapitän Aaron Hunt und de Bruyne.

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