"Three Lions" selbstbewusst
Engländer haben keine Angst vor Deutschland

Die englische Nationalmannschaft hat offenbar keine Angst vor einem möglichen Achtelfinale gegen Deutschland. "Uns ist es ganz egal, auf wen wir treffen. Vielleicht sehen das die Deutschen anders", sagte Frank Lampard.

Die "Three Lions" strotzen vor Selbstbewusstsein: Mitfavorit England macht sich bei der WM offenbar wenig Sorgen um ein drohendes Achtelfinale gegen Gastgeber Deutschland. "Uns ist es ganz egal, auf wen wir im Achtelfinale treffen. Vielleicht sehen das die Deutschen ein wenig anders. Meiner Meinung nach haben sowohl Ecuador als auch Deutschland eine starke Mannschaft. Aber wir müssen nur auf uns schauen und uns verbessern. Wenn wir den Ball in den kommenden Spielen wieder so schnell laufen lassen wie in der Premier League, dann habe ich keine Bedenken", sagte Mittelfeld-Ass Frank Lampard vom englischen Meister FC Chelsea am Samstag.

Vier Tage vor dem entscheidenden Spiel um den Gruppensieg gegen den in der Gruppe B zwei Punkte hinter den Three Lions liegenden Angstgegner Schweden am kommenden Dienstag (21.00 Uhr) in Köln scheint auch Steven Gerrard vom FC Liverpool ein mögliches K.o. -Spiel gegen die Elf von Bundestrainer Jürgen Klinsmann nicht zu interessieren. "Viele sagen, Ecuador könnte für uns leichter sein als Deutschland. Aber alle Mannschaften, die ins Achtelfinale kommen, habe ihre Stärke schon unter Beweis gestellt", meinte der 26-Jährige.

Spannender Kampf um die Stammplätze

Viel spannender scheint beim Weltmeister von 1966 vor dem Spiel gegen die "Tre Kronor" der Kampf um die Stammplätze zu sein. Vor allem im Angriff rätselt Englands Nationalcoach Sven-Göran Eriksson vor dem Duell gegen sein Heimatland um die passende Formation. Der nach seinem Mittelfußbruch wiedergenesene Wayne Rooney von Manchester United soll gegen die Schweden sein erstes Spiel von Beginn an seit dem 29. April gegen den FC Chelsea machen. "Seine Einwechslung hat uns und den Fans einen richtigen Schub gegeben. Wayne ist unheimlich wichtig für die Mannschaft", meinte Lampard.

"Roboter" Peter Crouch scheint nach seinem Tor gegen Trinidad und Tobago trotz seiner ungelenken Spielweise mittlerweile gesetzt. Als Bauernopfer kommt demnach nur Michael Owen in Frage, der bei seinen beiden WM-Auftritten in Deutschland jeweils vor der 60. Minute ausgewechselt worden war. "Michael hat sich in den letzten Tagen einige Kritik gefallen lassen müssen. Aber wir müssen uns keine Sorgen machen, nur weil er zuletzt nicht getroffen hat. Er ist ein Weltklassestürmer und wird das auch bei diesem Turnier noch zeigen", sagte Gerrard.

© SID

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