Tiefrote Zahlen erwirtschaftet
Stadion-Umzug kommt Arsenal teuer zu stehen

Nach dem Bau seines neuen Stadions schreibt der englische Fußball-Erstligist FC Arsenal tiefrote Zahlen.

HB LONDON. Die Schulden des Premier-League-Clubs aus London erhöhten sich zu Beginn der neuen Saison um mehr als 160 Mill. Euro auf knapp 390 Mill. Euro. Das gab Arsenal-Präsident Peter Hill-Wood am Mittwoch bekannt. Der Champions-League-Finalist der vergangenen Saison war zu Beginn der neuen Spielzeit vom Highbury-Stadion in die 60 000 Zuschauer fassende Emirates-Arena umgezogen. Der Bau der neuen Spielstätte hatte insgesamt 563 Mill. Euro gekostet.

Klubchef Peter Hill-Wood erklärte, dass der Verein trotz der Verbindlichkeiten auf finanziell soliden Beinen stehe und der Umzug aus Highbury sich zukünftig positiv auswirken werde.

„Neben der Fertigstellung des neuen Stadions haben wir auch Kredite umfinanziert. Damit haben wir kurzfristig Geld für Investitionen in die Mannschaft frei gemacht“, sagte Hill-Wood. Wegen der jüngsten sportlichen Erfolge, wie dem erstmaligen Einzug ins Champions-League-Finale, erhöhte der Club seinen mit dem Fußball-Geschäft erzielten Umsatz im vergangenen Jahr auf knapp 200 Mill. Euro. Der mehrfache englische Fußball-Meister hatte das Endspiel 2:1 gegen Barcelona verloren. Der operative Gewinn fiel von rund 48 Mill. Euro im Vorjahr auf knapp 17 Mill. Euro.

Vor Steuern sei das Ergebnis in den zwölf Monaten bis Ende Mai um 18 Prozent auf 15,89 Mill. Pfund (23,60 Mill. Euro) zurückgegangen, teilte der Verein weiter mit. Vor allem durch den Verkauf des Mittelfeldspielers Patrick Vieira an Juventus Turin verbuchte Arsenal aus Spielertransfers unter dem Strich einen Erlös von 5,78 Mill. Euro. Im Vorjahr fielen für Spielerkäufe noch Netto-Kosten in Höhe von 17,94 Mill. Euro an.

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