TNS Emnid-Umfrage: Jeder Vierte fürchtet Terroranschlag bei WM

TNS Emnid-Umfrage
Jeder Vierte fürchtet Terroranschlag bei WM

Für die Sicherheit bei der Fußball-WM im eigenen Land nehmen die meisten Bundesbürger deutliche Einschränkungen im öffentlichen Leben in Kauf.

HB HAMBURG. Dazu zählen etwa massiver Einsatz der Polizei, Videoüberwachungen von öffentlichen Plätzen sowie in den Stadien und Leibesvisitationen beim Einlass, wie eine Umfrage von TNS Emnid im Auftrag der Unternehmensberatung Steria Mummert ergab.

Rund 96 Prozent der 1 000 Befragten rechnen demnach mit einer deutlichen Verschärfung der Polizeipräsenz, 94 Prozent halten wegen intensiver Kontrollen lange Schlangen an den Stadien für wahrscheinlich und 89 Prozent rechnen mit einem Verkehrschaos.

Einen terroristischen Anschlag während der WM halten der Umfrage zufolge nur 24 Prozent für wahrscheinlich. Dennoch gehen 42 Prozent der Befragten davon aus, dass ein Spiel wegen einer Terrordrohung abgesagt werden muss. Mit Ausschreitungen gewalttätiger Fans in den Stadien rechnen trotz intensiver Kontrollen immer noch zwei Drittel der Bundesbürger. Darum halten 91 Prozent Platzverweise, Hausarreste oder die vorbeugende Inhaftierung bekannter Hooligans für den richtigen Weg.

Weiträumige Absperrungen der Stadien und Ausweiskontrollen aller Besucher der Begegnungen sind etwa drei Viertel der Befragten wichtig. Drei von vier Deutschen glauben nicht, dass die DFB-Elf Weltmeister wird.

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