Torhüter Lehmann
„Eine Lobby hat gegen mich gearbeitet“

Jens Lehmann hat beklagt, dass er im Kampf um den Platz im Tor der deutschen Fußball-Nationalmannschaft über Jahre keine echte Chance erhalten hat.

HB HAMBURG. "Ich habe nicht nur in den letzten beiden Jahren gesehen, was für eine große Lobby mehr oder weniger gegen mich gearbeitet hat", sagte die neue Nummer eins im Tor der Nationalmannschaft in einem Interview mit dem Pay-TV-Sender Premiere. "Das war nicht nur in den letzten zwei Jahren so, sondern das geht mehr oder weniger seit einigen Jahren, seit 1998, 1999, 2000 so."

Lehmann ist nach Jahren als Ersatzmann hinter Oliver Kahn von Bundestrainer Jürgen Klinsmann für die Weltmeisterschaft im Juni und Juli in Deutschland zum Stammtorhüter befördert worden. "In meiner Laufbahn beim DFB seit 1997 war es das erste Mal, dass ich eine faire Chance bekommen habe. Daraufhin habe ich alles abgerichtet", meinte der Schlussmann von Arsenal London zu dem internen Duell mit Kahn.

Zur Entscheidung seines Rivalen vom FC Bayern München meinte Lehmann: "Wie er letzten Endes mit der Situation umgeht, das weiß ich nicht. Ich weiß, wie ich immer bei den Turnieren damit umgegangen bin. Von mir hat man während des Turniers nie etwas gehört und ich habe mich gut verhalten. Wenn er das gut kann, wenn er das machen möchte, dann ist das schön. Man wird alles sehen."

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