„Torwartfrage regt jeden auf“ - Unterstützung von Lothar Matthäus
Der „Kaiser“ poltert gegen Klinsmann

Franz Beckenbauer wird ungeduldig und sieht der deutschen Fußball-Nationalmannschaft nach den jüngsten Auftritten die Felle davonschwimmen. Und so teilt er wieder einmal heftige verbale Schläge vor allem in Richtung des Bundestrainers aus - natürlich nur, um dem Coach und der Mannschaft „zu helfen“.

HB MÜNCHEN. Torwarttheater, ständige Wechsel, und zwei schwache Spiele - in Sorge um eine erfolgreiche Fußball-Weltmeisterschaft fordert der „Kaiser“ mit Nachdruck ein rasches Ende sämtlicher personellen Experimente in der Nationalmannschaft. „Wir sind nicht einmal in der Nähe der WM, aber die Empfindlichkeiten werden größer“ warnte der Präsident des WM-Organisationskomitees mit Blick auf das öffentliche Interesse. „Wir müssen aufpassen, denn wenn die WM kommt, wird es noch empfindlicher. Es kommen harte Zeiten auf Jürgen Klinsmann und die Mannschaft zu.“

Die enttäuschende Leistung der Elf des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) gegen die Niederlande (2:2) und die 0:2-Pleite gegen die Slowakei („Das war grauenhaft, von beiden Mannschaften“) lassen bei Beckenbauer wenige Tage vor seinem 60. Geburtstag an diesem Sonntag die Alarmglocken läuten. Zu einer erfolgreichen WM gehöre auch der sportliche Erfolg, mahnte Beckenbauer, bei dem leise Zweifel aufkommen: „Beim Confederations Cup herrschte Begeisterung, Euphorie. Jetzt ist Normalzustand.“

Beckenbauer verschaffte vor Journalisten in Going in Tirol seinem Ärger über Klinsmanns Personalpolitik Luft. „Die Torwartfrage regt nicht nur mich, die regt jeden auf“, sagte der WM-Chef, „warum wird die nicht entschieden? Dann hast Du wenigstens da deine Ruhe“, fragte sich der „Kaiser“.

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