Torwartlegende tritt nach
Sepp Maier zeigt sich als schlechter Verlierer

Er ist die deutsche Towartlegende des Jahrhunderts, doch kurz vor WM-Start zeigt Sepp Maier nun sein wahres Gesicht. Der von Nationaltrainer Jürgen Klinsmann aussortierte ehemalige DFB-Towarttrainer wünscht der DFB-Elf bei der WM kein gutes Abschneiden.

HB SCHWEINFURT. Nur wenige Stunden vor dem WM- Eröffnungsspiel meldet sich Sepp Maier zu Wort und greift Klinsmann erneut indirekt an. Der frühere Torwarttrainer der deutschen Fußball-Nationalmannschaft prophezeite dem DFB-Team das Aus im Achtelfinale und fügte an die Adresse des Bundestrainers hinzu: "Ich wünsche es der Mannschaft nicht, aber dem Klinsmann."

Klinsmann hatte Maier im Herbst 2004 nach 17 Jahren als "Bundestorwarttrainer" ausgemustert. Zuvor hatte der Weltmeister von 1974 im Duell zwischen Jens Lehmann und Oliver Kahn wiederholt öffentlich für Kahn Partei ergriffen. Beim FC Bayern München ist Maier Kahns Torwarttrainer. Im April dieses Jahres bezeichnete Maier den Bundestrainer als "Schleimer", Lehmann als "Rotzlöffel". Nach einer Aussprache zwischen Maier und DFB-Teammanager Oliver Bierhoff Anfang Mai galt der Disput als ausgeräumt.

An Maiers skeptischer WM-Prognose änderte auch ein klarer Auftaktsieg gegen Costa Rica nichts, wie er betonte. "Wir sind zur Zeit nicht Weltmeister, sondern nur Hausmeister, selbst wenn wir 5:0 gegen Costa Rica gewinnen."

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