Totti gilt es auszuschalten
DFB-Gegner Italien im Einzelportrait

Sandro Mazzola, der die "Squadra Azzurra" 1970 in der "partita del secolo" als Kapitän ins Aztekenstadion von Mexiko-Stadt geführt hatte, stellt für den Sport-Informations-Dienst (sid) das heutige Team der Italiener vor.

Heute trifft Deutschland im Halbfinale der WM in Dortmund (21.00 Uhr) auf Italien. Da werden Erinnerungen wach an das legendäre "Jahrhundertspiel" 1970 in Mexiko (3:4 n.V.). Sandro Mazzola, der die "Squadra Azzurra" am 17. Juni 1970 in der "partita del secolo" als Kapitän ins Aztekenstadion von Mexiko-Stadt geführt hatte, stellt für den Sport-Informations-Dienst (sid) das heutige Team des dreimaligen Weltmeisters vor.

Sandro Mazzola ist ein nationales Idol und gilt als einer der besten italienischen Fußballer aller Zeiten. 1964 und 1965 gewann er mit Inter Mailand den Europapokal der Landesmeister. 1970 verlor er nach dem legendären Halbfinale gegen Deutschland mit seinem Team das Endspiel gegen Brasilien (1:4). Auch bei den WM-Endrunden 1966 und 1974 gehörte Mazzola zum italienischen Aufgebot. Er wurde insgesamt viermal italienischer Meister und arbeitet derzeit als Kommentator für den staatlichen Fernsehsender RAI.

Torhüter:

Gianluigi Buffon (Juventus Turin/65 Länderspiele): "Er ist für mich mit Abstand der beste Torhüter der Welt. Wenn man mit dem Ball auf ihn zuläuft, wird er immer größer und das Tor immer kleiner. Unglaublich."

Abwehr:

Gianluca Zambrotta (Juventus Turin/56/2 Tore): "Ein wahrhaft stürmender Verteidiger. Er spielt als Außenverteidiger fast den Part eines Rechtsaußen, ist wirklich sehr torgefährlich. Er war gegen die Ukraine absolut überragend, nicht nur wegen seines Tores."

Alessandro Nesta (AC Mailand/77/0): "Ein großer Spieler und exzellenter Innenverteidiger. Stark besonders im Zweikampf und in der Balleroberung."

Fabio Cannavaro (Juventus Turin/98/1): "Ein fantastischer Spieler! Physisch sehr stark, körperbetont und intelligent. Ganz wichtig für die Mannschaft."

Fabio Grosso (US Palermo/21/1): "Im ersten Spiel war er noch nicht so stark, aber er hat sich wirklich gesteigert. Derzeit hat er einen echt guten Lauf."

Mittelfeld:

Simone Perrotta (AS Rom/29/1): "Er hat sich stark verbessert. Er ist jetzt kräftig, athletisch und technisch gut. Ein Spieler, den man braucht, um sich in den gegnerischen Strafraum einzuschleichen."

Andrea Pirlo (AC Mailand/29/5): "Der italienische Spieler, der mit hoher Intelligenz und Laufintensität eine Partie ganz alleine dominieren kann. Er kann auf allen Positionen spielen und ist daher fast unersetzlich. Ein Typ wie Deutschlands Torsten Frings."

Gennaro Gattuso (AC Mailand/45/1): "Ein großer Kämpfer, unheimlich zweikampfstark und vor allem sehr bissig. Die Seele der italienischen Mannschaft. Er gibt niemals auf."

Mauro Camoranesi (Juventus Turin/24/1): "Mauro ist unser halber Argentinier. Er ist technisch und taktisch ein kluger und sehr wichtiger Spieler für Italien. Ihn ganz auszuschalten wird sehr schwierig."

Angriff:

Francesco Totti (AS Rom/56/9): "Um ihn zu beschreiben, braucht es nur ein einziges Wort: Genie."

Luca Toni (AC Florenz/22/9): "Ein starker Angreifer. Ein großer Kämpfer, der immer da steht, wo ein Stürmer stehen muss."

Als weitere Angriffs-Alternativen stehen bereit:

Alberto Gilardino (AC Mailand/19/8): "Ein großer, sehr physischer Stürmer. Er kann zu jeder Zeit riechen, wo das Tor steht."

Filippo Inzaghi (AC Mailand/50/22): "Ein echter Fuchs. Er ist sehr listig, besonders im gegnerischen Strafraum. Mit allen Wassern gewaschen, er kennt alle Tricks und will immer das Tor machen."

© SID

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