Fußball
Trainer setzen auf Bochum, Freiburg und Rostock

Die Trainer der 18 Zweitligisten haben bei der Frage nach den Aufstiegs-Favoriten den VfL Bochum, SC Freiburg und Hansa Rostock auf dem Zettel. Chancen werden auch Alemannia Aachen und 1 860 München zugesprochen.

Die Trainer der 2. Bundesliga sind sich nahezu einig: Die Ex-Bundesligisten VfL Bochum, SC Freiburg und Hansa Rostock gehen als klarer Favorit auf den Aufstieg in die neue Saison. Immerhin 14 von 18 Coaches zählen auch die "Jäger" Alemannia Aachen und 1 860 München zu den Anwärtern auf einen der drei Plätze im Fahrstuhl ins Oberhaus. Als "Geheimfavoriten" gelten mit jeweils drei Nennungen die Ost-Vereine Dynamo Dresden und Erzgebirge Aue.

Berger: "Werden alles dafür tun"

Die Absteiger stehen bei jedem Trainer auf der Liste - nur Rostocks Coach Jörg Berger drückt sich vor einem Tipp: "Wir werden alles dafür tun, den Wiederaufstieg zu schaffen. Ansonsten gebe ich kein Statement zu den Aufstiegsfavoriten ab."

Alle drei Ex-Bundesligisten werden allgemein gleichstark eingeschätzt, nur Frantisek Straka vom LR Ahlen sieht lediglich einen Absteiger am Ende vorne dabei: "Der VfL Bochum und 1 860 München und Alemannia Aachen steigen auf."

Der mit einem Budget von 15 Mill. Euro ausgestattete Zweitliga-Krösus 1 860 München ist für Harry Deutinger vom Lokalrivalen Spvgg Unterhaching und Michael Krüger (Eintracht Braunschweig) sogar erster Aufstiegsfavorit. "Löwen-Präsident" Karl Auer redet auch gar nicht um die Zielstellung herum: "Wir müssen aufsteigen, da gibt es kein Vielleicht."

Auch Dresden und Aue mit Chancen

Auch Aachens Trainer Dieter Hecking zählt sein Team zu den Favoriten. "Die Euphorie in Dresden könnte aber auch Dynamo zur Überraschung der Saison werden lassen", glaubt Hecking. Dresden und Aue haben auch Volker Finke (SC Freiburg) und Reiner Maurer (1 860 München) als Trainer zweier weiterer Favoriten auf der Rechnung. Die Spvgg. Greuther Fürth ist für Jan Kocian (Sportfreunde Siegen) und Bochums neuen Coach Marcel Koller ein Bundesliga-Kandidat. "Außerdem wird es wohl wieder einen Klub geben, der überraschend oben mitspielt", meint Koller.

Zum Beispiel Energie Cottbus, glaubt Markus Schupp von Wacker Burghausen. Beim Ex-Bundesligisten hält man von derlei Tipps mit Blick auf die Schulden von 4,5 Mill. Euro nicht viel. "Unser Ziel ist nur der Klassenerhalt. Die Absteiger plus 1 860 München sind die Favoriten", sagt Energie-Trainer Petrik Sander. Cottbus nannten die Trainer vor den vergangenen zwei Spieljahren stets zu den absoluten Favoriten - doch in der abgelaufenen Saison verhinderten die Lausitzer den Abstieg nur mit größter Mühe.

© SID

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