Trainerwechsel Der VfL Wolfsburg schmeißt Hecking raus

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Club läuft den Erwartungen hinterher
„Das war eine geile Schlacht“
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Sieg nach sieben Spieltagen – das gab es beim FC Schalke 04 zuletzt vor sechs Jahren.

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Zum zweiten Mal in ihrer Bundesliga-Geschichte vergab Borussia Mönchengladbach zwei Elfmeter in einem Spiel. Zuletzt passierte das 1984 beim 3:3 gegen den Karlsruher SC.

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Siege hintereinander gelangen bei 1899 Hoffenheim vor Julian Nagelsmann nur Trainer Ralf Rangnick (Foto) vor sechs Jahren.

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Tore hat Augsburgs Daniel Baier (r.) in 197 Spielen erzielt. Schalke liegt ihm: Schon Ende der letzten Saison sicherte er mit einem Treffer in Gelsenkirchen - ebenfalls zum 1:1 - den Augsburger Klassenverbleib.

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Tore hat Stürmer Anthony Modeste (r.) für den 1. FC Köln nach sieben Spieltagen erzielt. Das gelang keinem Kölner seit Klaus Allofs in der Saison 1984/85, der acht Tore schoss.

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Der BVB stellte mit dem 1:1 gegen Hertha BSC einen neuen Vereinsrekord auf und ist nun seit 25 Bundesliga-Heimspielen in Serie ohne Niederlage. Zuletzt gelang Bayern München am 4. April 2015 (1:0) ein Sieg in Dortmund.

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Am Freitag sah BVB-Profi Emre Mor (r.) die Rote Karte. Zuvor war die Borussia in 93 Bundesligapartien seit dem 7. Dezember 2013, als Sokratis vom Platz gestellt worden war, ohne Platzverweis geblieben.

Auf die katastrophale Rückrunde der vergangenen Saison hatte Allofs noch mit einen Kaderumbau im Sommer reagiert. Namhafte, aber schwer enttäuschende Spieler wie Max Kruse, André Schürrle und Dante verließen unter anderem den Club. Dafür kam in Nationalspieler Mario Gomez für sieben Millionen ein großer Name, der aber in dieser Saison noch ohne Torerfolg ist. Insgesamt investierte Wolfsburg 42 Millionen Euro für acht neue Spieler.

Doch auch in dieser Spielzeit läuft der Club der Erwartungshaltung von Eigner Volkswagen deutlich hinterher. Mit nur sechs Punkten aus sieben Spielen ist der VfL nur Tabellen-14. Beim 0:1 am Sonntag gegen Leipzig hatte es erste „Hecking-raus“-Rufe gegeben. Allofs versagte seinem einstigen Erfolgscoach nun die Rückendeckung und beurlaubte erstmals in seiner Managerkarriere einen Trainer. Bereits am Sonntagabend hatte er die Richtung vorgegeben, als er den 52 Jahre alten Hecking offiziell infrage gestellt hatte.

„Wir wollen uns erstmal zusammensetzen und diskutieren und dann hoffentlich zu der richtigen Entscheidung kommen“, hatte Allofs gesagt. Diese aus VfL-Sicht richtige Entscheidung folgte im Anschluss an die Trainingseinheit am Montagmorgen, die Hecking noch leitete. Nach übereinstimmenden Medienangaben gab es ein Treffen der Geschäftsführung um Allofs mit dem von VW dominierten Aufsichtsrat. Dabei sei die Entscheidung gegen Hecking gefallen.

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  • dpa
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