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Angst vor dem Hummels-Effekt beim BVB

Erst Gündogan, nun Hummels und vielleicht Mkhitaryan: In Dortmund geht die Angst vor einem Domino-Effekt um. Verliert der BVB gleich drei Leistungsträger? Droht dann ein Absturz? Das BVB-Dilemma: Geld oder Erfolg?

DüsseldorfBei Borussia Dortmund brodelt die Gerüchteküche immer heftiger. Am vergangenen Wochenende waren Wechselgerüchte um Nationalspieler Ilkay Gündogan das große Thema in den Medien. Nach dem Einzug ins Pokalfinale befeuert der Vater von Nationalverteidiger Mats Hummels die Spekulationen rund um den BVB-Kader.

Die Spieler des börsennotierten Fußballvereins sind extrem begehrt in Europa. Und da einige Verträge wichtiger Spieler auslaufen, wittert die Konkurrenz ihre Chance. Bei den Dortmunder Fans geht daher schon die Angst, dass der BVB in der nächsten Saison – so wie der VfL Wolfsburg in dieser – sportlich abstürzen könnte.

Die Dortmunder Macher, Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke und Manager Michael Zorc, sehen diese Gefahr sicherlich. Und sie dürften das Problem nach bewährter Manier lösen. Erst wenn das Team für die nächste Saison schlagkräftig genug ist, lassen sie wechselwillige Spieler – wie Nationalspieler Ilkay Gündogan – gehen. Einnahmenmaximierung sieht sicherlich anders aus. Das ist schlecht für kurzfristige Spekulanten an der Börse.

So diskutiert das Netz über die Hummels-Gerüchte
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Nach dem Einzug in das Traumfinale und der bereits gesicherten Qualifikation für die Champions League beginnt nun der Kampf um die Leistungsträger. Höchste Priorität genießen dabei die Gespräche mit Hummels: „Um Mats werde ich kämpfen, wie ich noch nie um einen Spieler gekämpft habe“, sagte Watzke der „Süddeutschen Zeitung“.

Hummels denkt nach, wie er selbst sagt. Und sein Vater tut dies ebenfalls lautstark: „Wenn er Dortmund doch verlassen sollte, dann geht er nur zu einem der fünf, sechs Top-Vereine. Und zu diesen Clubs zählt selbstverständlich auch der FC Bayern“, sagte der Berater des Profis der „Sport Bild“. Dass er die Bayern ausdrücklich erwähnte, heißt aber nichts: „Es gibt keine Tendenz", stellte Hermann Hummels kurze Zeit später klar.

Noch konkretere Wechselgerüchte ranken sich um den Mittelfeldspieler Gündogan. Sowohl englische wie deutsche Medien berichteten am vergangenen Wochenende, dass sich Gündogan einig ist mit Manchester City, dem künftigen Klub des aktuellen Bayern-Trainers Pep Guardiola. Angeblich soll er einen Fünfjahresvertrag bekommen.

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