Trikotsponsoring übertrifft erneut den Wert aus der Vorsaison
Bundesliga-Brust noch wertvoller

Hatte die Saison 2005/2006 bereits einen neuen Rekord in Sachen Sachen Werbeeinnahmen gebracht, so legen die Sponsoren diese Saison noch eine Schüppe drauf: Nach über 100 Millionen Euro im Vorjahr, können die Teams in diesem Jahr bis zu 107, 4 Millionen Euro beim Trikotsponsoring einnehmen.

HB DÜSSELDORF. Die Fußball-Bundesliga bleibt das Premiumprodukt des deutschen Sports. Im Jahr eins nach der Fußball-WM im eigenen Land können die 18 Clubs im Bereich Trikosponsoring bei entsprechendem sportlichen Erfolg maximal 107,4 Millionen Euro und damit so viel wie nie zuvor einnehmen. Das bedeutet im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von fast vier Millionen Euro.

„Die Faszination der Bundesliga ist trotz schwindender internationaler Erfolge ungebrochen, es gibt in Deutschland nichts Vergleichbares“, sagte Stephan Schröder von der Kölner Agentur „Sport und Markt“. Allerdings sind die Unterschiede beträchtlich. Unangefochtener Spitzenreiter der Sponsoren-Rangliste ist weiter FC Bayern München. Eine Saison mit nationalen und internationalen Erfolgen könnte dem Branchenprimus bis zu 20 Millionen Euro von Sponsor Deutsche Telekom bescheren.



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Von solchen Zahlen kann „Schlusslicht“ Arminia Bielefeld nur träumen: Bierbrauer Krombacher überweist vergleichbar bescheidene 1,5 Millionen Euro auf das Konto der Ostwestfalen. Große Ungewissheit herrscht bei Werder Bremen. Das Bremer Stadtamt hatte dem Club Anfang Juli eine Unterlassungsverfügung wegen des neuen Sponsors „betandwin“ zugestellt. Nach Ansicht der Behörde darf Werder nicht mit dem privaten Wettanbieter werben. Nach einem Eilentscheid des Verwaltungsgerichtes zu Gunsten des Bundesligisten geht der Rechtsstreit in die nächste Runde: Das Stadtamt der Hansestadt legte Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht ein.

Das Brustemblem von Borussia Dortmund sorgt ebenfalls für Diskussionen. Weil der Konzern RAG sich für den geplanten Börsengang im ersten Halbjahr 2007 umbenennen will, aber bisher bei der Suche nach einem neuen Namen nicht fündig geworden ist, werben die BVB- Profis nicht mit einem Sponsoren-Schriftzug, sondern einem dicken Ausrufezeichen auf den Trikots. Sollte der Börsengang platzen, kann die RAG den eigentlich auf drei Jahre datierten Vertrag zum 30. Juni 2007 kündigen.

Im internationalen Vergleich schneidet die Bundesliga beim Sponsoring besser ab als im sportlichen Bereich. Nur in England generieren die besten drei Clubs nach Angaben der Kölner Agentur „Sport und Markt“ mehr Geld als in Deutschland. In Spanien liegt Real Madrid (17) weit vor Atletico Madrid (5) und dem FC Valencia (3,7).

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