Trotz Pleiten-Serie
Doll-Rauswurf beim HSV kein Thema

Beim Bundesligisten Hamburger SV muss Trainer Thomas Doll auch nach der zweiten Champions-League-Pleite bei Zska Moskau nicht um seinen Arbeitsplatz bangen. Sowohl Sportdirektor Dietmar Beiersdorfer als auch der Vorstandsvorsitzende Bernd Hoffmann bekannten sich erneut zu dem 40-Jährigen.

"Zwischen uns und den Trainer passt kein Löschblatt, auch wenn der Gegenwind noch so groß wird. Wir sind vollkommen von unserem Weg und der Arbeit unseres Trainers überzeugt", sagte Hoffmann und fügte an: "Auch Werder Bremen hat mit Trainer Thomas Schaaf schon sportlich schwierige Situationen durchzustehen gehabt, aber dennoch am Coach festgehalten. Wir sind ebenfalls von Kontinuität überzeugt, nicht nur weil Werder damit Erfolg hat, sondern weil wir es für absolut richtig halten."

"Nachvollziehbare Gründe"

Auch Sportchef Dietmar Beiersdorfer bleibt trotz der Serie von zwölf Pflichtspielen ohne Sieg optimistisch: "Wir sind vollkommen davon überzeugt, dass sich die richtigen Resultate wieder einstellen werden. Für uns gibt es nachvollziehbare Gründe, warum wir noch nicht erfolgreich sind, aber wir haben vollstes Vertrauen in unser Team."

Insbesondere die Abgänge von Khalid Boulahrouz (FC Chelsea London), Daniel van Buyten (Bayern München) und Sergej Barbarez (Bayer Leverkusen) wurden außerhalb des Vereins teilweise heftig kritisiert. Beiersdorfer betonte jedoch, dass Doll bei der Transferpolitik stets mit einbezogen war: "Wir besprechen jede Personalentscheidung und bislang hat uns das ja immer zum Erfolg geführt."

© SID

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