Trotz Vorrunden-Aus: BVB-Neuzugang ist ein Gewinner des Afrika-Cups

Trotz Vorrunden-Aus
BVB-Neuzugang ist ein Gewinner des Afrika-Cups

Vom Favoriten-Sterben beim diesjährigen Afrika-Cup wurde auch Ghana nicht verschont. Der viermalige Titelträger musste bereits in der Vorrunde die Segel streichen - blickt aber dennoch optimistisch auf die WM.

HB Port Said. "Wir hatten uns viel vorgenommen, wollten wenigstens ins Halbfinale und dann als erste Mannschaft überhaupt das Turnier zum fünften Mal gewinnen", sagte der Ghanaer Amoah, den der BVB im Januar von Vitesse Arnheim holte. Doch nach Niederlagen gegen Nigeria und Simbabwe und nur einem Sieg gegen Senegal sind die "Schwarzen Sterne" aus Ghana schon nach der Vorrunde ausgeschieden - ebenso wie die WM-Teilnehmer Angola und Togo.

Der 25 Jahre alte Stürmer, der kürzlich beim Bundesligisten bis 2008 unterschrieben hat, ist dennoch einer der Gewinner in der ghanaischen Mannschaft. Im ersten Spiel gegen Nigeria zeigte er eine gute Leistung, gegen Senegal, den WM-Viertelfinalisten von 2002, schoss er sein Team zum 1:0-Sieg. In der Partie gegen Simbabwe musste er aber verletzt auf der Bank hocken. "Es ist nicht einfach, in solch einem Spiel auf der Bank zu sitzen, vor allem, wenn wir gewinnen müssen. Da möchte man natürlich mitspielen und Tore schießen."

Tore schießen will er nun auch für den BVB, der ihn von Vitesse Arnheim holte. Eigentlich wollte Amoah, der als 16-Jähriger in die Niederlande kam, die WM nutzen, um sich für einen englischen Premier- League-Club zu empfehlen. Doch als das Anfrage der BVB kam, musste er nicht lange überlegen. "So ein Angebot kann mann nicht ablehnen. Ich wollte schon immer zu einem größeren Verein als Vitesse. Ich will Dortmund helfen, wieder so groß zu werden, wie er einmal war."

Auch wenn Amoah für die WM in Deutschland nun einen Heimbonus sieht ("Für mich ist das ein kleiner Vorteil"), schätzt er die Vorrunden-Gruppe mit Italien, Tschechien und den USA als sehr schwierig ein. Dennoch glaubt er an eine Chance seiner Ghanaer: "Im Fußball weiß man nie, wie es kommt. Gegen Italien haben wir nichts zu verlieren. Sie waren schon so oft bei der WM. Gegen Tschechien sollte es ein besseres Spiel werden, ebenso gegen die USA, weil wir gegen die beiden Teams offensiver spielen können. Wenn wir das erste Spiel gewinnen, können wir in die nächste Runde kommen."

Trotz des frühen Ausscheidens beim Afrika-Cup sieht Amoah Fortschritte im Hinblick auf die WM-Endrunde: "Es wäre natürlich toll gewesen, wenn wir hier das Turnier gewonnen hätten, dann hätten unsere WM-Gegner sicherlich sehr viel Respekt vor uns gehabt. Aber auch so, glaube ich, gehen wir gestärkt aus diesem Turnier zur WM."

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